Simple Science

Hochmoderne Wissenschaft einfach erklärt

# Gesundheitswissenschaften# Öffentliche und globale Gesundheit

Herausforderungen der Beckenboden-Gesundheit in indigenen Gemeinschaften

Untersuchung von Becken-Gesundheitsproblemen, die indigene Völker weltweit betreffen.

― 6 min Lesedauer


IndigeneIndigeneBeckenGesundheitsproblemeGesundheitsversorgung.Forschung und im Zugang zurHervorhebung von Lücken in der
Inhaltsverzeichnis

Momentan gibt’s nicht genug Forschung zu Becken-Gesundheitsproblemen von indigenen Völkern weltweit. Diese Übersicht will vorhandene Infos zu diesen Themen sammeln, indem sie die verfügbare Literatur durchforstet. Der Fokus liegt darauf, zu verstehen, was über Becken-Gesundheitszustände in indigenen Gemeinschaften weltweit bekannt ist.

Definition der indigenen Völker

Indigene Völker sind die ursprünglichen Bewohner einer Region, die vor anderen Gruppen dort waren. Die Vereinten Nationen haben Kriterien aufgestellt, um indigene Völker zu beschreiben, einschliesslich Selbstidentifikation, Verbindung zum Land, eigene kulturelle Praktiken und das Engagement, einzigartige Gemeinschaften zu bleiben. Leider haben indigene Bevölkerungsgruppen oft Schwierigkeiten beim Zugang zu Gesundheitsdiensten und haben tendenziell schlechtere Gesundheitsresultate im Vergleich zu nicht-indigenen Gruppen.

Verständnis von Becken-Gesundheit

Becken-Gesundheit umfasst verschiedene Körpersysteme im Becken, die von Muskeln und Bindegewebe unterstützt werden. Veränderungen in diesen Strukturen durch Alter, Schwangerschaft oder andere Gesundheitsprobleme können zu Becken-Gesundheitsproblemen führen. Männer können unter erektiler Dysfunktion leiden, während Frauen mit Problemen wie Organprolaps zu kämpfen haben. Beide Geschlechter können Probleme mit der Blasen- oder Darmkontrolle oder Schmerzen haben. Behandlungsoptionen umfassen Medikamente, Operationen und Rehabilitation.

Diese Probleme sind häufig, und ihre Verbreitung wird voraussichtlich zunehmen. Forschung zeigt, dass viele Studien sich auf weisse Bevölkerungsgruppen konzentrieren, während indigene Völker oft unterrepräsentiert sind. Diese mangelnde Vertretung kann medizinische Praktiken und die Nützlichkeit von Forschungsergebnissen beeinflussen.

Methodik für die Übersicht

Eine spezielle Forschungsmethode, die sogenannte Scoping Review, wurde gewählt, um dieses Thema zu untersuchen. Diese Methode ermöglicht eine breite Erkundung der vorhandenen Literatur, da bisher wenig Forschung zu den Erfahrungen indigener Völker mit Becken-Gesundheit durchgeführt wurde. Eine systematische Suche nach relevanten Studien wurde von einer Expertin in Bibliothekswesen in vielen Forschungs-Datenbanken durchgeführt.

Suchstrategie

Die Suche umfasste verschiedene Datenbanken, um Studien zu Becken-Gesundheit und indigenen Völkern zu finden. Bestimmte Begriffe im Zusammenhang mit diesen Themen wurden verwendet, um eine breite Palette von Artikeln zu sammeln. Nach dem Ausschluss von Duplikaten umfasste die Übersicht viele Studien zur detaillierten Analyse.

Die Artikel wurden in zwei Schritten sorgfältig geprüft. Zuerst wurden Titel und Abstracts durchgesehen, dann wurden vollständige Artikel bewertet, um zu sehen, ob sie die Kriterien für die Aufnahme erfüllten. Meinungsverschiedenheiten unter den Prüfern wurden durch Diskussionen geklärt.

Daten-Erfassungsprozess

Die Datenerfassung beinhaltete das Sammeln konsistenter Informationen aus den ausgewählten Artikeln. Die Prüfer arbeiteten zusammen, um Genauigkeit sicherzustellen und wichtige Details wie Demografie, Gesundheitszustände und Behandlungsansätze zu identifizieren. Ziel war es, Einblicke in kulturelle Sicherheit und trauma-informed Praktiken in der Forschung zu indigenen Völkern zu gewinnen.

Kulturelle Sicherheit bedeutet, ein Umfeld im Gesundheitswesen zu schaffen, das die kulturelle Identität indigener Völker respektiert und anerkennt. Trauma-informed Ansätze erkennen an, dass viele indigene Menschen Traumata erlebt haben, die ihre Interaktionen mit dem Gesundheitssystem beeinflussen.

Ergebnisse und Publikationsmerkmale

Nach der Auswertung der ersten Studienreihe kam die Mehrheit der veröffentlichten Arbeiten aus Nordamerika. Allerdings konzentrierte sich ein erheblicher Teil der Forschung auf Frauen, mit begrenzter Vertretung von Männern und geschlechterdiversen Personen. Das spiegelt die Häufigkeit von Becken-Gesundheitsproblemen bei Frauen wider, zeigt aber auch eine Lücke im Verständnis der Erfahrungen von Männern und geschlechter-diversen Menschen.

Die Artikel berichteten oft nur über Erwachsene. Es gibt einen auffälligen Mangel an Studien, die sich auf Kinder, Jugendliche und ältere indigene Menschen konzentrieren. Auch die Informationen über spezifische Becken-Gesundheitszustände variierten und schlossen oft keine Diskussionen über Zustände wie Autoimmunerkrankungen oder Darmprobleme ein.

Häufigkeit von Becken-Gesundheitszuständen

Forschung zeigt, dass Becken-Gesundheitszustände unter indigenen Bevölkerungen häufig sind, ähnlich wie die Raten in der Allgemeinbevölkerung. Zustände wie Harninkontinenz, Beckenorganprolaps und sexuelle Schmerzen wurden in der Literatur häufig erwähnt. Die berichteten Prävalenzraten variierten jedoch stark.

Faktoren, die diese Variabilität beeinflussen, sind Symptommuster, Lebensphasen und die spezifische Ursache der Symptome. Die Übersicht fand einen Mangel an Daten zur Stuhlinkontinenz unter indigenen Völkern, was ein Bereich ist, der weiter erforscht werden muss.

Barrieren beim Hilfe-Suchen

Mehrere Barrieren beeinträchtigen den Zugang indigener Völker zu Gesundheitsdiensten für Becken-Gesundheitsprobleme. Kulturelle Normen können das Suchen nach Hilfe erleichtern oder behindern. In einigen Fällen können traditionelles Wissen und Unterstützung der Gemeinschaft Einzelnen helfen, Behandlung zu suchen. Allerdings verhindern Stigmatisierung, Scham und fehlende Privatsphäre oft den Zugang zu notwendiger Versorgung.

Auch Barrieren innerhalb des Gesundheitssystems wurden berichtet, darunter hohe Kosten, unzugängliche Dienste und negative Einstellungen von Gesundheitsmitarbeitern. Diese Barrieren tragen zu den Herausforderungen bei, mit denen indigene Völker konfrontiert sind, um die notwendige Hilfe zu bekommen.

Emotionen und Wahrnehmungen

Emotionale Faktoren beeinflussen stark, wie indigene Völker Becken-Gesundheitszustände wahrnehmen. Gefühle von Scham, Verlegenheit und Stigmatisierung sind häufig und beeinflussen ihre Bereitschaft, Hilfe zu suchen. Viele Personen äusserten den Wunsch nach mehr Wissen über Becken-Gesundheit und zeigten ein Bewusstsein für den Bedarf an besserer Bildung und Kommunikation.

Kommentar zum Gesundheitssystem

Das Funktionieren der Gesundheitssysteme war ein wiederkehrendes Thema in der Literatur. Viele Studien hoben Erfahrungen mit unzureichender Behandlung und systemischen Barrieren hervor, mit denen indigene Völker konfrontiert sind. Verbesserungsvorschläge beinhalteten, die Gesundheitsdienste zugänglicher, kulturell sicherer und respektvoller gegenüber indigenen Identitäten zu gestalten.

Fazit

Diese Übersicht beleuchtet die Becken-Gesundheitszustände, die indigene Völker weltweit erleben. Die Mehrheit der vorhandenen Literatur konzentriert sich auf englischsprachige Regionen, wobei Nordamerika, Australien und Neuseeland bei veröffentlichten Studien führend sind. Die Vertretung indigener Bevölkerungen in der Gesundheitsforschung bleibt ein dringendes Thema.

Die Ergebnisse zeigen, dass Frauen häufiger untersucht werden als Männer oder geschlechterdiverse Personen, und es gibt eine erhebliche Lücke in der Forschung zu Kindern und älteren Menschen. Die Übersicht betont auch die Notwendigkeit, weiter unterforschte Zustände wie Darmprobleme und Autoimmunerkrankungen bei indigenen Völkern zu erkunden.

Empfehlungen für zukünftige Forschung

Zukünftige Studien sollten sich auf inklusivere Teilnehmerdemografien konzentrieren und die Schnittstelle zwischen psychischer Gesundheit und Becken-Gesundheitszuständen untersuchen. Es gibt auch einen dringenden Bedarf an Methoden, die indigenes Wissen respektieren und kulturell sichere Praktiken einbeziehen. Die Einbeziehung indigener Gemeinschaften in die Forschungsplanung und -durchführung wird entscheidend sein, um das Verständnis und den Zugang zu Becken-Gesundheitsdiensten zu verbessern.

Diese Wissenslücken zu schliessen, wird zu besseren Gesundheitsresultaten und mehr Gerechtigkeit im Gesundheitswesen für indigene Völker beitragen.

Originalquelle

Titel: Experiences of Indigenous peoples living with pelvic health conditions: A scoping review

Zusammenfassung: BackgroundPelvic health conditions significantly impact quality of life and are prevalent in the general population. Urinary and fecal incontinence, pelvic organ prolapse, and pelvic pain are examples of pelvic health conditions. A scoping review was conducted to understand what is currently known about pelvic health conditions experienced by Indigenous populations worldwide. To date, no such review has been reported. MethodsA scoping review methodology was used. In June 2023, a search was conducted, and then updated in February 2024, capturing both primary and grey literature. An iterative process of abstract and full text screening was conducted by two reviewers before proceeding to data extraction. Inclusion criteria focused on English publications and reports of pelvic health conditions experienced by Indigenous peoples. Data was collected in Google Sheets, and then underwent descriptive statistical analysis. Publications that provided qualitative data were analyzed using thematic analysis. ResultsA total of 203 publications were included in the analysis. Several patterns emerged regarding publication region, gender and age representation, pelvic health conditions reported, and representation of Indigenous peoples. Notable gaps were a lack of publications from China, Russia, and Nordic countries, minimal representation of gender diverse populations, few publications reporting on auto-immune and bowel conditions, and limited mention of trauma-informed and culturally safe approaches. ConclusionsThis study highlights gaps in the current literature around gender representation, bowel and auto-immune conditions, regional representation, and the use of safety frameworks, which may inform future research initiatives. It also summarizes the existing literature, which may inform clinical and health system-level decision making.

Autoren: Kaeleigh Brown, K. Choi, E. Kim, S. M. Campbell, J. Schulz, P. Moffitt, S. Chatwood

Letzte Aktualisierung: 2024-07-23 00:00:00

Sprache: English

Quell-URL: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2024.07.22.24309744

Quell-PDF: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2024.07.22.24309744.full.pdf

Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Änderungen: Diese Zusammenfassung wurde mit Unterstützung von AI erstellt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Genaue Informationen entnehmen Sie bitte den hier verlinkten Originaldokumenten.

Vielen Dank an medrxiv für die Nutzung seiner Open-Access-Interoperabilität.

Mehr von den Autoren

Ähnliche Artikel