Effiziente Regelgenerierung für die Auswahl von Instruktionen
Eine Methode, um die Auswahl von Instruktionen für verschiedene Computerarchitekturen zu automatisieren und zu optimieren.
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Inhaltsverzeichnis
- Der Bedarf an Instruktionsauswahl
- Automatisierung der Regelgenerierung
- Optimierung des Prozesses
- Einzigartige Regelgenerierung
- Regelgenerierung mit den niedrigsten Kosten
- Evaluierung der Algorithmen
- Die Herausforderung benutzerdefinierter Architekturen
- Verwandte Arbeiten
- Überblick über unsere Methodik
- Schritt 1: Die Aufgabe definieren
- Schritt 2: Die Abfragen konstruieren
- Schritt 3: Überprüfung auf Duplikate
- Schritt 4: Ausschluss hochkostiger Regeln
- Erkenntnisse aus der Evaluierung
- Fazit
- Originalquelle
- Referenz Links
Programme für verschiedene Computerarchitekturen zu kompilieren, braucht Regeln, die die Befehle in Hochsprachen mit den grundlegenden Anweisungen verbinden, die die Hardware ausführen kann. Dieser Artikel bespricht eine Methode, um diese Regeln effizienter zu erstellen, besonders für benutzerdefinierte Computerarchitekturen.
Der Bedarf an Instruktionsauswahl
Wenn wir Code schreiben, tun wir das normalerweise in einer Hochsprache, die für Menschen leicht zu lesen und zu schreiben ist. Computer verstehen diese Sprache jedoch nicht direkt. Sie haben ihren eigenen Satz von Anweisungen, bekannt als Instruction Set Architecture (ISA). Um unseren Code auf einem bestimmten Computer zum Laufen zu bringen, müssen wir ihn in diese niedrigeren Anweisungen umwandeln. Diese Aufgabe nennt man Instruktionsauswahl.
Dafür benutzen wir Umformungsregeln. Eine Umformungsregel beschreibt, wie ein bestimmter Satz von Hochsprachenanweisungen in einen Satz von Hardware-Anweisungen umgewandelt werden kann. Diese Regeln manuell zu erstellen kann schwierig und zeitaufwändig sein, was zu Fehlern und unvollständigen Abbildungen führt.
Automatisierung der Regelgenerierung
Die Automatisierung der Generierung dieser Umformungsregeln kann Zeit sparen und Fehler reduzieren. Bestehende Ansätze konzentrieren sich oft auf einfache Instruktionszuweisungen. Allerdings sind sie nicht immer effektiv für komplexere Szenarien, in denen mehrere Hochsprachenanweisungen einer einzigen Hardwareanweisung oder umgekehrt entsprechen können.
Um diesen Prozess zu verbessern, können wir eine Technik namens Satisfiability Modulo Theories (SMT) verwenden. Dieser Ansatz hilft, Paare von äquivalenten Programmen zu generieren, sodass wir Umformungsregeln effizient ableiten können.
Optimierung des Prozesses
Traditionelle Methoden führen oft zu vielen doppelten oder unnötigen Regeln, was den Aufwand und die Zeit zur Erstellung effektiver Umformungsregeln erhöht. Um dieses Problem anzugehen, haben wir zwei optimierte Algorithmen entwickelt. Der erste Algorithmus stellt sicher, dass nur einzigartige Regeln generiert werden, während der zweite sich darauf konzentriert, die kostengünstigsten Regeln zu produzieren.
Einzigartige Regelgenerierung
Der erste Algorithmus, den wir entwickelt haben, verhindert die Synthese doppelter Regeln. Indem wir bestehende Regeln überprüfen, bevor wir neue erstellen, vermeiden wir Redundanz. Das macht den Prozess schneller und sorgt dafür, dass wir einen kleineren, besser handhabbaren Satz an Regeln haben.
Regelgenerierung mit den niedrigsten Kosten
Der zweite Algorithmus legt den Fokus darauf, nur die kostengünstigsten Regeln zu generieren. Durch die Einbeziehung einer Kostenmetrik von vornherein hilft er, Regeln auszuschliessen, die zwar funktional korrekt, aber ineffizient in Bezug auf Leistung oder Ressourcenverbrauch sind. Das ist besonders wichtig, da wir auf eine bessere Rechenleistung und Energieeffizienz abzielen.
Evaluierung der Algorithmen
Wir haben unsere Algorithmen an verschiedenen Instruction Set Architectures getestet, um ihre Effizienz zu messen. Ohne unsere Optimierungen sind die meisten generierten Regeln entweder Duplikate oder hochkostig, was nicht ideal ist. Mit unseren Methoden haben wir bedeutende Verbesserungen in der Geschwindigkeit der Regel-Synthese beobachtet.
Die Herausforderung benutzerdefinierter Architekturen
Mit dem technologischen Fortschritt sind viele benutzerdefinierte Architekturen entstanden, jede mit ihren eigenen einzigartigen Anweisungen. Wenn wir mit diesen Architekturen arbeiten, ist es wichtig, einen Satz von Umformungsregeln zu haben, die auf sie zugeschnitten sind. Diese Regeln manuell zu erstellen ist unpraktisch, was den Bedarf an automatisierten Lösungen verdeutlicht.
In vielen Fällen sind Instruktionssätze so konzipiert, dass sie komplexe Operationen mit weniger Anweisungen bewältigen oder einfache Aufgaben mit mehreren Anweisungen vereinfachen. Unser Ziel ist es, ein Regelgenerierungstool zu entwickeln, das beide Szenarien effektiv angeht.
Verwandte Arbeiten
Frühere Versuche, die Generierung von Instruktionsauswahl-Regeln zu automatisieren, wurden unternommen. Einige Forscher verwenden SMT-Löser, um äquivalente Programme zu erstellen. Allerdings generieren sie oft viele unnötige Duplikate oder hochkostige Regeln. Unsere Methode baut auf deren Grundlagen auf und verbessert die Effizienz.
Überblick über unsere Methodik
Wir stellen einen neuen Ansatz zur Generierung von Umformungsregeln vor, indem wir SMT nutzen, um Programme zu erstellen, die äquivalent zu den Hochsprachenanweisungen und den Hardwareanweisungen sind. Das beinhaltet die Schaffung eines systematischen Weges zur Generierung von Programm-Paaren und deren Verwendung zur Ableitung von Umformungsregeln.
Schritt 1: Die Aufgabe definieren
Unsere Aufgabe ist es, zwei Programme zu synthetisieren, die äquivalente Operationen darstellen. Dazu identifizieren wir zwei Komponenten-Sets, die Hochsprachen- und Hardwareanweisungen repräsentieren, und stellen sicher, dass jede Komponente genau einmal verwendet wird.
Schritt 2: Die Abfragen konstruieren
Wir erstellen Abfragen basierend auf den Komponentensets. Diese Abfragen helfen dabei, Programme zu synthetisieren, die unseren Kriterien entsprechen. Indem wir über die potenziellen Komponenten iterieren, können wir einen Satz einzigartiger Regeln erzeugen.
Schritt 3: Überprüfung auf Duplikate
Während des Regelgenerierungsprozesses überprüfen wir auf Duplikate. Wir definieren Äquivalenzrelationen, um festzustellen, ob zwei Regeln im Grunde genommen gleich sind und nicht mehrfach generiert werden sollten. Das hilft, den Regel-Satz zu straffen.
Schritt 4: Ausschluss hochkostiger Regeln
Während wir Regeln generieren, verfolgen wir auch deren Kosten. Durch den Ausschluss hochkostiger Regeln stellen wir sicher, dass die verbleibenden Regeln nicht nur funktional korrekt, sondern auch effizient sind. Das ist entscheidend für die Optimierung der Leistung.
Erkenntnisse aus der Evaluierung
In unseren Bewertungen haben wir eine Reihe von Umformungsregeln synthetisiert und auf Duplikate und Kosten analysiert. Wir haben festgestellt, dass vor der Anwendung unserer Optimierungen ein erheblicher Teil der generierten Regeln entweder Duplikate oder nicht kosteneffektiv war.
Die Anwendung unserer Optimierungstechniken führte zu einem viel saubereren Satz an Regeln, mit einer deutlichen Verringerung der Synthesezeit. Die Verbesserungen in Geschwindigkeit und Effizienz zeigen die Wirksamkeit unserer Methoden.
Fazit
Diese Forschung leistet einen wertvollen Beitrag im Bereich der Instruktionsauswahl. Durch die Automatisierung der Generierung von Umformungsregeln und die Optimierung des Prozesses können wir die Zeit und den Aufwand, die zur Vorbereitung von Code für verschiedene Computerarchitekturen benötigt werden, erheblich reduzieren. Diese Fortschritte können die Entwicklung effizienterer Compiler fördern, die auf aufkommende domänenspezifische Architekturen zugeschnitten sind.
Insgesamt bietet unser Ansatz einen vielversprechenden Weg zur Automatisierung und Verfeinerung des Prozesses der Instruktionsauswahl und ebnet den Weg für zukünftige Forschung in diesem Bereich.
Titel: Efficiently Synthesizing Lowest Cost Rewrite Rules for Instruction Selection
Zusammenfassung: Compiling programs to an instruction set architecture (ISA) requires a set of rewrite rules that map patterns consisting of compiler instructions to patterns consisting of ISA instructions. We synthesize such rules by constructing SMT queries, whose solutions represent two functionally equivalent programs. These two programs are interpreted as an instruction selection rewrite rule. Existing work is limited to single-instruction ISA patterns, whereas our solution does not have that restriction. Furthermore, we address inefficiencies of existing work by developing two optimized algorithms. The first only generates unique rules by preventing synthesis of duplicate and composite rules. The second only generates lowest-cost rules by preventing synthesis of higher-cost rules. We evaluate our algorithms on multiple ISAs. Without our optimizations, the vast majority of synthesized rewrite rules are either duplicates, composites, or higher cost. Our optimizations result in synthesis speed-ups of up to 768x and 4004x for the two algorithms.
Autoren: Ross Daly, Caleb Donovick, Caleb Terrill, Jackson Melchert, Priyanka Raina, Clark Barrett, Pat Hanrahan
Letzte Aktualisierung: 2024-05-17 00:00:00
Sprache: English
Quell-URL: https://arxiv.org/abs/2405.06127
Quell-PDF: https://arxiv.org/pdf/2405.06127
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/
Änderungen: Diese Zusammenfassung wurde mit Unterstützung von AI erstellt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Genaue Informationen entnehmen Sie bitte den hier verlinkten Originaldokumenten.
Vielen Dank an arxiv für die Nutzung seiner Open-Access-Interoperabilität.
Referenz Links
- https://tex.stackexchange.com/questions/95036/continue-line-numbers-in-listings-package
- https://tex.stackexchange.com/questions/326203/center-the-first-line-of-the-caption-and-justify-the-second-line-of-the-caption
- https://tex.stackexchange.com/questions/24981/how-to-get-autoref-working-with-different-counters-for-different-listing-environ/231012
- https://tex.stackexchange.com/questions/1863/which-packages-should-be-loaded-after-hyperref-instead-of-before