Verstehen von Bovine Babesiose und ihren Auswirkungen auf Rinder
Bovines Babesiose schadet Rindern und sorgt für ordentliche Verluste bei den Bauern.
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Inhaltsverzeichnis
Bovine Babesiose ist 'ne Krankheit, die Rinder betrifft und von winzigen Parasiten verursacht wird, die durch Zeckenbisse übertragen werden. Diese Krankheit kann Rindern ordentlich schaden, was zu grossen Verlusten für die Farmer und die gesamte Rinderindustrie führen kann. Die Hauptparasiten, die diese Krankheit verursachen, sind Babesia bovis, B. bigemina, B. divergens, B. major und B. ovata.
Wie sich die Krankheit verbreitet
Wenn Zecken Rinder beissen, nehmen sie ein Blutmahl. Dabei setzen sie die Parasiten durch ihren Speichel in den Blutkreislauf der Rinder frei. Die Parasiten dringen dann in die roten Blutkörperchen ein. In diesen Zellen vermehren sich die Parasiten und platzen schliesslich auf, um mehr Rote Blutkörperchen zu infizieren. Dieser Infektionszyklus kann zu ernsthaften Gesundheitsproblemen bei Rindern führen.
Symptome der Bovine Babesiose
Rinder, die mit diesen Parasiten infiziert sind, können verschiedene Krankheitszeichen zeigen. Zu den häufigsten Symptomen gehören:
- Fieber
- Anämie (verringerte Anzahl roter Blutkörperchen)
- Dunkel gefärbter Urin (Hämoglobinurie)
- In schweren Fällen können Infektionen durch B. bovis zu Gehirnproblemen und sogar zum Tod führen.
Infektionsprozess
Sobald die Parasiten die roten Blutkörperchen infizieren, werden die infizierten Zellen steif und weniger flexibel. Diese Veränderung führt dazu, dass sie sich in kleinen Blutgefässen, insbesondere in der Lunge und im Gehirn, verfangen. Wenn das passiert, wird der Blutfluss gestoppt, was zu Atemproblemen oder Gehirnschäden führen kann, wenn nicht richtig behandelt wird.
Die infizierten roten Blutkörperchen können Schäden durch das Immunsystem vermeiden, indem sie sich in kleinen Blutgefässen verstecken, wo weniger Sauerstoff vorhanden ist. Das hilft ihnen zu überleben und lange im Wirt zu bleiben.
Die Rolle von VESA1
Ein bestimmtes Protein, genannt Variant Erythrocyte Surface Antigen 1 (VESA1), spielt eine entscheidende Rolle dabei, wie diese Parasiten das Immunsystem meiden. VESA1 hat zwei Teile: VESA1a und VESA1b, die von getrennten Genen hergestellt werden. Diese Gene liegen nahe beieinander im genetischen Material des Parasiten.
Das VESA1a-Protein ist wichtig dafür, dass die Parasiten an die Wände der Blutgefässe haften können. Studien zeigen, dass Veränderungen in diesem Protein beeinflussen können, wie gut die Parasiten an Endothelzellen, die die Blutgefässe auskleiden, haften können. Als bestimmte Versionen von VESA1a exprimiert wurden, konnten die Parasiten besser haften.
Forschung zur Bovine Babesiose
Wissenschaftler haben untersucht, wie man diese Krankheit besser versteht, indem sie die infizierten roten Blutkörperchen und ihre Interaktion mit den Zellen der Blutgefässe genau unter die Lupe genommen haben. Sie haben verschiedene Stämme von Parasiten mit unterschiedlichen Fähigkeiten zur Haftung an diesen Zellen erstellt, um zu sehen, wie die Proteine wirken.
Durch die Analyse des genetischen Materials dieser verschiedenen Parasitenstämme haben die Forscher herausgefunden, dass VESA1a in verschiedenen Klonen der Parasiten variiert, während VESA1b anscheinend bei allen Stämmen ähnlich bleibt. Das deutet darauf hin, dass VESA1a der Hauptfaktor ist, der bestimmt, wie gut die Parasiten an die Blutgefässzellen haften können.
Durchgeführte Experimente
Die Forscher führten Experimente durch, bei denen sie das Gen, das VESA1a produziert, von einem Hoch-Haftungs-Stamm nahmen und es in einen Niedrig-Haftungs-Stamm einfügten. Die modifizierten Parasiten zeigten eine verbesserte Fähigkeit, an die Zellen der Blutgefässe zu haften, was bestätigte, dass VESA1a eine entscheidende Rolle in diesem Prozess spielt.
Mit speziellen Techniken konnten die Forscher bestätigen, dass die neue Version von VESA1a in den genetisch veränderten Parasiten hergestellt wurde. Sie haben auch untersucht, wie diese Proteine sich auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen anordneten und Muster gefunden, die das erwartete Verhalten für eine effektive Haftung zeigten.
Verständnis der Gene
Um zu studieren, wie sich diese Gene verhalten, verwendeten die Forscher fortschrittliche Sequenzierungstechniken, um das gesamte Genom der Parasitenstämme zu analysieren. Sie konnten spezifische Regionen des Genoms identifizieren, in denen die VESA1-Gene während der Infektion aktiv waren.
Sie entdeckten, dass der Hauptbereich der Genaktivität, bekannt als Locus of Active Transcription (LAT), der Ort ist, wo diese Variationen in VESA1a auftreten. Dieser Bereich ermöglicht es den Parasiten, zu wechseln und unterschiedliche Versionen von VESA1a zu produzieren, was ihnen hilft, das Immunsystem zu umgehen.
Auswirkungen der Forschung
Die Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass VESA1a nicht nur bei der Haftung der Parasiten an die Wände der Blutgefässe hilft, sondern auch dabei, die Parasiten vor dem Immunsystem zu verstecken. Das Verständnis davon könnte zu besseren Behandlungen und präventiven Massnahmen gegen die bovine Babesiose führen.
Ähnlichkeiten mit anderen Krankheiten
Zerebrale Babesiose, verursacht durch B. bovis, weist Ähnlichkeiten mit zerebraler Malaria auf, die durch Plasmodium falciparum verursacht wird, den Parasiten, der Malaria bei Menschen auslöst. Beide Krankheiten betreffen, dass die infizierten roten Blutkörperchen an den Wänden der Blutgefässe haften, was zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führt.
Bei Malaria hat ein anderes Protein namens PfEMP1 eine ähnliche Funktion wie VESA1 bei der bovinen Babesiose. Es ermöglicht dem Malariaparasiten, an die Zellen der Blutgefässe zu haften und dem Immunsystem zu entkommen. Zu wissen, wie diese Proteine in verschiedenen parasitären Krankheiten wirken, kann wertvoll sein, um Behandlungen zu entwickeln.
Zukünftige Richtungen
Die zukünftige Forschung konzentriert sich darauf, die spezifischen Rezeptoren auf den Zellen der Blutgefässe zu identifizieren, die mit VESA1a interagieren. Das Verständnis dieser Interaktion ist wichtig für die Entwicklung von Behandlungen, die die Fähigkeit dieser Parasiten, effektiv zu haften, unterbrechen können.
Zusätzlich werden neue Bildgebungstechniken den Wissenschaftlern helfen, ein klareres Bild davon zu bekommen, wie diese Proteine auf mikroskopischer Ebene zusammenarbeiten. Das könnte zu Entdeckungen über die Struktur und Funktion der Proteine führen, die in der Krankheit verwickelt sind.
Fazit
Die bovine Babesiose ist eine bedeutende Krankheit bei Rindern, und zu verstehen, wie sie auf molekularer Ebene funktioniert, kann dazu beitragen, die Gesundheit von Tieren und die Produktivität der Rinderindustrie zu verbessern. Fortgesetzte Forschungen über die Interaktionen zwischen diesen Parasiten und dem Immunsystem des Wirts werden entscheidend sein, um effektive Behandlungen und Präventionsmethoden zu finden.
Indem Wissenschaftler die einzigartigen Merkmale dieser Parasiten studieren, können Strategien entwickelt werden, die letztendlich zu besseren Möglichkeiten führen, diese Krankheit zu bekämpfen, wovon Farmer und die gesamte Viehwirtschaft profitieren können.
Titel: ves1α genes expression is the major determinant of Babesia bovis-infected erythrocytes cytoadhesion to endothelial cells
Zusammenfassung: Babesia bovis causes the most pathogenic form of babesiosis in cattle, resulting in high mortality in naive adults. This parasite invades red blood cells (RBCs) within the bovine hosts where they multiply and produce clinical disease. Babesia bovis exports numerous proteins into invaded RBCs changing its properties. Thus, the infected RBCs (iRBCs) are capable to cytoadhere in the microvasculature of internal organs and brain, leading to respiratory distress, neurologic signs, and mortality. Variant Erythrocyte Surface Antigen 1 (VESA1) is one of those exported proteins by B. bovis which represents a major virulence factor due to its central role in immune evasion by antigenic variation and intravascular parasite sequestration. VESA1 is a heterodimer protein encoded by ves1 and ves1{beta} multigene family and localized on the ridges, the focal point for cytoadhesion. To gain further insights into the molecular mechanisms of cytoadhesion of B. bovis, we panned the parasites with bovine brain microvasculature endothelial cells, which resulted in obtaining several clones with different cytoadherence abilities. The transcriptome analysis of 2 high and 2 low cytoadherent clones revealed that ves1 sequences were diversified, likely resulting from genomic recombination. On the other hand, ves1{beta} sequences were almost identical among these 4 clones. Insertion and expression of ves1 of a clone with high binding into ef-1 locus of a low binging clone increased cytoadherence confirming the role of ves1 suggested by our transcriptome data. Whole genome sequencing of cytoadherent clones revealed active locus of ves1 on chromosome 2. These results suggest that VESA1a proteins encoded by ves1 genes determine the cytoadherence specificity and/or cytoadherence strength of B. bovis and they are in the active site for recombination. Author summaryBabesia bovis is an apicomplexan intraerythrocytic protozoan parasite which causes the most pathogenic form of babesiosis in cattle. This pathogenicity is the result of parasite multiplication and cytoadherence of infected red blood cells (iRBCs) in the microvasculature of brain and internal organs and is mediated by B. bovis surface exposed ligand, Variant Erythrocyte Surface Antigen 1 (VESA1). Here using parasite panning assay, transcriptomics, and genetic tools, we showed that VESA1a is the main determinant of B. bovis cytoadhesion. VESA1 are large hypervariable proteins (>100kDa) consisting of VESA1a and VESA1b subunits encoded by ves1 and ves1{beta} multigene family. Panning B. bovis with bovine brain endothelial cells resulted in obtaining cytoadherent parasite clones with different binding abilities. Comparative transcriptome analysis revealed diversification of ves1 sequences. Insertion and expression of ves1 of a clone with high-binding ability in the genome of a low-binding clone increased cytoadherence confirming the role of ves1. Mapping RNA-seq on the genome of cytoadherent clones revealed the locus of active transcription and this locus was suggested to be the active site for recombination which promoted the production of variants of ves1 with different binding abilities. Altogether, our results provide new insights into B. bovis cytoadhesion and VESA1 biology.
Autoren: Hassan Hakimi, J. Yamagishi, M. Sakaguchi, G. G. Verocai, S.-i. Kawazu, M. Asada
Letzte Aktualisierung: 2024-09-12 00:00:00
Sprache: English
Quell-URL: https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2024.09.12.612601
Quell-PDF: https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2024.09.12.612601.full.pdf
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