AI-Duell: Sprachmodelle vs. neuro-symbolisches Denken
Forscher vergleichen LLMs und neuro-symbolische Systeme bei der Lösung von Raven's Progressive Matrices.
Michael Hersche, Giacomo Camposampiero, Roger Wattenhofer, Abu Sebastian, Abbas Rahimi
― 5 min Lesedauer
Inhaltsverzeichnis
- Was sind Raven's Progressive Matrices?
- Die Herausforderung für KI
- Das grosse KI-Duell
- Die Vorbereitung: Die Modelle testen
- Die Ergebnisse: Wer ist die cleverste KI?
- Der mathematische Kampf
- Die Herausforderung erweitern
- Warum haben LLMs Probleme?
- Die Ergebnisse verstehen
- Die Zukunft des KI-Denkens
- Fazit
- Originalquelle
- Referenz Links
In der Welt der künstlichen Intelligenz ist das Denken ein bisschen wie die geheime Zutat, die alles zum Laufen bringt. Das gilt besonders, wenn wir über das Lösen von Rätseln sprechen, wie den Raven's Progressive Matrices (RPM). Diese Rätsel erfordern eine Mischung aus Logik und Mathe, was sie zu einer echten Herausforderung für Maschinen macht. Kürzlich haben Forscher genauer untersucht, wie gut grosse Sprachmodelle (LLMs), wie GPT-4, im Vergleich zu einem anderen Ansatz namens neuro-symbolisches Denken abschneiden. Spoiler-Alarm: Die Ergebnisse sind echt interessant!
Was sind Raven's Progressive Matrices?
Die Raven's Progressive Matrices sind wie eine Reihe von Denksportaufgaben, die testen, wie gut jemand Muster und Beziehungen zwischen Formen erkennen kann. Stell dir eine Reihe von Kästchen vor, die mit einzigartigen Mustern gefüllt sind, und ein Kästchen fehlt. Die Aufgabe? Finde heraus, welches Muster am besten in das leere Kästchen passt. Diese Rätsel sind so gestaltet, dass sie die fluide Intelligenz messen, also wie Menschen Logik und Denken anwenden, um unbekannte Probleme zu lösen.
Die Herausforderung für KI
Während Menschen diese Rätsel vielleicht bewältigen können, können sie für KI knifflig sein. Traditionelle Modelle wie LLMs basieren auf riesigen Mengen an Text, um zu lernen. Wenn sie mit visuellen Rätseln wie RPM konfrontiert werden, müssen sie die visuellen Elemente in Sprache übersetzen, was nicht immer einfach ist. Diese Forschung wollte herausfinden, wie gut diese Modelle solche Aufgaben bewältigen können, insbesondere was mathematisches Denken angeht.
Das grosse KI-Duell
In dieser Studie beschlossen die Forscher, ein Duell zwischen zwei verschiedenen KI-Methoden zu veranstalten: LLMs und neuro-symbolischen Systemen. LLMs sind wie die Alleskönner der KI, trainiert auf einer Menge von Text und in der Lage, sinnvolle Sätze zu generieren. Auf der anderen Seite sind Neuro-symbolische Systeme darauf ausgelegt, strukturierte Daten und Beziehungen zu verarbeiten, was sie potenziell besser für Denksportaufgaben geeignet macht.
Die Vorbereitung: Die Modelle testen
Um die beiden KI-Methoden zu vergleichen, erstellten die Forscher Tests mit den Raven's Progressive Matrices. Sie präsentierten diesen Modellen verschiedene visuelle Rätsel und massen, wie gut sie sie lösen konnten. Die Idee war zu sehen, ob ein Ansatz besser abschnitt als der andere oder ob sie beide bei abstraktem Denken Schwierigkeiten hatten.
Die Ergebnisse: Wer ist die cleverste KI?
Die Tests zeigten, dass LLMs wie GPT-4 und Llama-3 ernsthafte Probleme hatten, wenn es darum ging, arithmetische Regeln zu verstehen und anzuwenden. Selbst bei klaren Vorgaben und organisierten Daten fanden sie es schwierig, die richtigen Antworten in RPM zu geben. Zum Beispiel waren die LLMs in einem bestimmten Testset, das die zentrale Konstellation von I-RAVEN hiess, überraschend ungenau.
Im krassen Gegensatz dazu zeigten neuro-symbolische Modelle ein Talent dafür, Muster zu erkennen und arithmetische Regeln effektiv anzuwenden. Sie schnitten bemerkenswert gut ab und hatten fast immer die richtigen Antworten. Also schien es, dass in diesem Kampf der KIs der neuro-symbolische Ansatz die Krone für Denkaufgaben gewann.
Der mathematische Kampf
Ein grosses Problem für LLMs lag im Umgang mit arithmetischen Regeln. Während sie komplexe Text- und sprachbasierte Aufgaben verarbeiten konnten, stolperten sie, wenn es um Zahlenspielereien und logische Ableitungen ging. Es ist, als würde man einen Mathe-As fragen, ein Meisterwerk zu malen – das passt einfach nicht zusammen!
Die Herausforderung erweitern
Um die Sache noch spannender zu machen, beschlossen die Forscher, die Schwierigkeit zu erhöhen. Sie erweiterten die RPM-Rätsel auf grössere Grössen und schufen Raster, die breiter waren und höhere Zahlenbereiche zuliessen. Das war eine besonders harte Herausforderung für LLMs, und die Ergebnisse waren aufschlussreich. Als die Grösse der Raster und der Zahlenbereich wuchsen, fiel die Genauigkeit der LLMs bei arithmetischen Problemen auf weniger als 10%. Währenddessen hielten die neuro-symbolischen Systeme ihre hervorragende Leistung.
Warum haben LLMs Probleme?
Was verursacht also all diese Schwierigkeiten für LLMs? Die Forscher vermuteten, dass viele LLMs stark auf oberflächliche Mustererkennung angewiesen sind, was zu kurzlebigem Denken führen kann. Statt tief in die Regeln einzutauchen, schauen sie oft nur auf die letzte Zeile eines Rätsels und raten die Antwort basierend auf ein paar Hinweisen. Diese Art des Denkens funktioniert vielleicht bei einfacheren Problemen, aber wenn die Rätsel schwierig werden, versagt sie.
Die Ergebnisse verstehen
Die Ergebnisse dieser Forschung werfen Licht auf die unterschiedlichen Stärken und Schwächen von LLMs und neuro-symbolischen Ansätzen. LLMs können bei Aufgaben glänzen, bei denen Sprache und Kontext entscheidend sind, aber wenn es um strukturiertes Denken und mathematische Logik geht, können sie ins Straucheln geraten. Neuro-symbolische Systeme, die in der Lage sind, komplexe Beziehungen und Muster zu verarbeiten, haben sich als die zuverlässigere Wahl für diese Arten von Denkaufgaben herausgestellt.
Die Zukunft des KI-Denkens
Mit den Ergebnissen in der Hand gibt es die Hoffnung, dass das Verständnis der Stärken neuro-symbolischer Systeme helfen kann, LLMs zu verbessern. Es ist wie ein Team von Superhelden, das seine Kräfte bündelt, um eine noch mächtigere Einheit zu schaffen! Durch die Integration der strukturierten Denkfähigkeiten neuro-symbolischer Ansätze in LLMs könnten wir einen Weg finden, dass Maschinen komplexes Denken erfolgreicher bewältigen können.
Fazit
Die Suche nach besserem KI-Denken geht weiter. Während Forscher mehr darüber herausfinden, wie verschiedene Modelle abschneiden, kommen wir dem Ziel näher, Maschinen zu schaffen, die denken und argumentieren können wie Menschen. In der Welt der KI geht es nicht nur darum, Texte zu generieren oder Daten zu verarbeiten; es geht darum, zu lernen, zu denken, Rätsel zu lösen und die Komplexitäten der Welt zu navigieren. Und wer weiss? Vielleicht haben wir eines Tages KIs, die uns in unseren eigenen Spielen überlisten!
Halt eure Denkkappen bereit – schliesslich gibt es im Wettlauf der Köpfe (oder Schaltkreise) immer mehr zu lernen und zu entdecken!
Originalquelle
Titel: Towards Learning to Reason: Comparing LLMs with Neuro-Symbolic on Arithmetic Relations in Abstract Reasoning
Zusammenfassung: This work compares large language models (LLMs) and neuro-symbolic approaches in solving Raven's progressive matrices (RPM), a visual abstract reasoning test that involves the understanding of mathematical rules such as progression or arithmetic addition. Providing the visual attributes directly as textual prompts, which assumes an oracle visual perception module, allows us to measure the model's abstract reasoning capability in isolation. Despite providing such compositionally structured representations from the oracle visual perception and advanced prompting techniques, both GPT-4 and Llama-3 70B cannot achieve perfect accuracy on the center constellation of the I-RAVEN dataset. Our analysis reveals that the root cause lies in the LLM's weakness in understanding and executing arithmetic rules. As a potential remedy, we analyze the Abductive Rule Learner with Context-awareness (ARLC), a neuro-symbolic approach that learns to reason with vector-symbolic architectures (VSAs). Here, concepts are represented with distributed vectors s.t. dot products between encoded vectors define a similarity kernel, and simple element-wise operations on the vectors perform addition/subtraction on the encoded values. We find that ARLC achieves almost perfect accuracy on the center constellation of I-RAVEN, demonstrating a high fidelity in arithmetic rules. To stress the length generalization capabilities of the models, we extend the RPM tests to larger matrices (3x10 instead of typical 3x3) and larger dynamic ranges of the attribute values (from 10 up to 1000). We find that the LLM's accuracy of solving arithmetic rules drops to sub-10%, especially as the dynamic range expands, while ARLC can maintain a high accuracy due to emulating symbolic computations on top of properly distributed representations. Our code is available at https://github.com/IBM/raven-large-language-models.
Autoren: Michael Hersche, Giacomo Camposampiero, Roger Wattenhofer, Abu Sebastian, Abbas Rahimi
Letzte Aktualisierung: 2024-12-07 00:00:00
Sprache: English
Quell-URL: https://arxiv.org/abs/2412.05586
Quell-PDF: https://arxiv.org/pdf/2412.05586
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Änderungen: Diese Zusammenfassung wurde mit Unterstützung von AI erstellt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Genaue Informationen entnehmen Sie bitte den hier verlinkten Originaldokumenten.
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