Erneut Schätzung im Blick: Verzerrung und Mittlerer Absoluter Fehler
Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Verzerrung und mittlerer absoluter Abweichung in statistischen Schätzern.
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Inhaltsverzeichnis
Im Bereich der Statistik gibt's die gängige Vorstellung, dass gute Schätzer eine Balance zwischen Verzerrung und Fehler finden. Neuere Studien haben Fragen aufgeworfen, ob manche Schätzer ausserhalb dieses Kompromisses arbeiten können. Dieser Artikel schaut sich die punktuelle Schätzung innerhalb eines bestimmten statistischen Modells mit gaussischem weissem Rauschen an. Wir zeigen, dass ein Schätzer, wenn er ein gewisses Mass an Verzerrung hat, auch ein entsprechendes Mass an mittlerer absoluter Abweichung haben muss. Das bedeutet, dass jeder Schätzer, der der Beste sein will, sowohl Verzerrung als auch Mittlere absolute Abweichung zusammen betrachten muss.
Schlüsselwörter
Verzerrungs-Varianz-Kompromiss, mittlere absolute Abweichung, Nichtparametrische Schätzung, Minimax-Schätzung.
Zusammenfassung vorheriger Arbeiten
Neuere Studien haben untere Grenzen für den Verzerrungs-Varianz-Kompromiss in verschiedenen statistischen Modellen festgelegt. Sie haben gezeigt, dass in manchen Fällen die Rate, mit der ein Schätzer optimal arbeitet, eng mit dem Verhalten von Verzerrung und Varianz als Grenzen verknüpft ist. Wenn die Verzerrung oder Varianz eines Schätzers schneller abnimmt als erwartet, ist es wahrscheinlich, dass er nicht in allen Situationen optimal ist. Das hebt die Wichtigkeit des Verzerrungs-Varianz-Kompromisses hervor, der ein zentrales Konzept bei der Analyse von Schätzern bleibt, insbesondere bei komplexeren Modellen.
In Szenarien, wo die Daten spärlich sind, muss der Verzerrungs-Varianz-Kompromiss nicht immer gelten. Es wurde gezeigt, dass einige Probleme mehr von der Verzerrung als von der Varianz beeinflusst werden können. Trotzdem gibt's eine Grenze dafür, wie schnell die Varianz im Vergleich zur optimalen Schätzrate abnehmen kann.
Um untere Grenzen in diesem Kompromiss zu etablieren, haben Forscher sich auf bestimmte abstrakte Ungleichungen verlassen, die Erwartungen unter verschiedenen Bedingungen verbinden. Die Grundidee ist, dass wir, wenn wir zwei Verteilungen haben, ihre Erwartungen und Varianzen auf eine sinnvolle Weise in Beziehung setzen können, die uns hilft, die Zusammenhänge zwischen Verzerrung und Varianz zu verstehen.
Untere Grenzen für den Verzerrungs-MAD-Kompromiss
Um uns darauf zu konzentrieren, wie wir den Fehler eines Schätzers messen, können wir die mittlere absolute Abweichung (MAD) betrachten, die eine Alternative zur Varianz darstellt. Die MAD wird berechnet, indem man schaut, wie weit eine Zufallsvariable von einem zentralen Punkt wie dem Mittelwert oder Median entfernt ist. Wenn man sie auf den Mittelwert zentriert, hat die MAD einige Einschränkungen, da sie extremen Werten weniger Bedeutung beimisst als der Varianz.
Das erste Ergebnis behandelt eine Ungleichung, die die MAD und die Verzerrung für einen gegebenen zentralen Punkt in Beziehung setzt. Man kann das als eine andere Sichtweise auf den Kompromiss zwischen Verzerrung und Abweichung betrachten.
Punktuelle Schätzung im Modell mit gaussischem weissem Rauschen
Im Kontext der punktuellen Schätzung mit dem Modell des gaussischen weissen Rauschens sammeln wir zufällige Beobachtungen, um eine zugrunde liegende Funktion zu schätzen. Das Ziel ist es, die wahre Funktion aus diesen verrauschten Daten wiederherzustellen.
Für obere Grenzen in diesem Szenario haben Forscher Fortschritte gemacht, indem sie einige wichtige Konvergenzraten für das MAD-Risiko abgeleitet haben. Das bedeutet, sie können vorhersagen, wie nah ihre Schätzungen den wahren Werten kommen, je mehr Beobachtungen gesammelt werden.
Um untere Grenzen bezüglich des Verzerrungs-MAD-Kompromisses zu finden, kann man die Datenverteilung betrachten und die zuvor erwähnte Ungleichung anwenden. Die Forscher analysieren Annahmen über die Glattheit der zugrunde liegenden Funktion, um ihre Argumente aufzubauen.
Die Ergebnisse zeigen, dass, auch wenn die Schlussfolgerungen für den Verzerrungs-MAD-Kompromiss nicht so stark wie für den Verzerrungs-Varianz-Kompromiss sein mögen, sie dennoch nützliche Einsichten bieten. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verzerrung Grenzen hat, selbst wenn sie in der richtigen Reihenfolge zu sein scheint, und heben hervor, dass die schlimmste Varianz auch beeinflusst, wie schnell Schätzer sich verbessern können.
Weitere Erweiterungen des Verzerrungs-Varianz-Kompromisses
Es gibt viel laufendes Interesse daran, wie man sowohl systematische als auch zufällige Fehler in Schätzern über die traditionelle Verzerrungs-Varianz-Beziehung hinaus messen kann. Viele Studien haben untersucht, wie dieses Konzept auf Klassifizierungsaufgaben unter verschiedenen Verlustformaten ausgeweitet werden kann. Zum Beispiel haben einige Forscher untersucht, wie diese Ideen auf mehr als zwei Kategorien angewendet werden können.
Im bayesischen Kontext kann die Diskussion über Verzerrung und Varianz auf Kovarianz ausgeweitet werden, was eine weitere Ebene der Komplexität hinzufügt. Andere Studien haben versucht, die verschiedenen Quellen von Verzerrung und Varianz in einem Lernprozess im Vergleich zu einem Inferenzprozess zu trennen, was eine differenziertere Sicht darauf bietet, wie Schätzer funktionieren.
Einige Forscher haben sogar Vorschläge gemacht, um Verzerrung und Varianz mithilfe der Informationstheorie zu beschreiben, was zeigt, dass es eine gültige Aufschlüsselung dieser Konzepte in verschiedenen Kontexten geben kann. Während andere Wissenschaftler verallgemeinerte Definitionen von Verzerrung und Varianz vorgeschlagen haben, die für verschiedene Arten von Verlusten geeignet sind, ohne unbedingt eine klare Zerlegung zu bieten, bleibt es ein lebendiges Forschungsgebiet.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Verständnis der Beziehung zwischen Verzerrung, mittlerer absoluter Abweichung und Varianz ein entscheidender Aspekt bei der Entwicklung effektiver statistischer Schätzer ist. Während einige Schätzer vielversprechend erscheinen, müssen sie dennoch die grundlegenden Prinzipien beachten, die Verzerrung und Fehlerquoten regeln. Dieser ausgewogene Ansatz ist notwendig, um unter variierenden Bedingungen ein optimales Risiko zu erzielen, insbesondere da statistische Modelle komplexer werden. Diese Erkundung des Verzerrungs-MAD-Kompromisses und ihrer Erweiterungen bietet wertvolle Einblicke für zukünftige Forschungen in der Statistik, die sich darauf konzentrieren, wie man Fehler in Schätzungen am besten misst und minimiert.
Titel: Lower bounds for the trade-off between bias and mean absolute deviation
Zusammenfassung: In nonparametric statistics, rate-optimal estimators typically balance bias and stochastic error. The recent work on overparametrization raises the question whether rate-optimal estimators exist that do not obey this trade-off. In this work we consider pointwise estimation in the Gaussian white noise model with regression function $f$ in a class of $\beta$-H\"older smooth functions. Let 'worst-case' refer to the supremum over all functions $f$ in the H\"older class. It is shown that any estimator with worst-case bias $\lesssim n^{-\beta/(2\beta+1)}=: \psi_n$ must necessarily also have a worst-case mean absolute deviation that is lower bounded by $\gtrsim \psi_n.$ To derive the result, we establish abstract inequalities relating the change of expectation for two probability measures to the mean absolute deviation.
Autoren: Alexis Derumigny, Johannes Schmidt-Hieber
Letzte Aktualisierung: 2024-06-20 00:00:00
Sprache: English
Quell-URL: https://arxiv.org/abs/2303.11706
Quell-PDF: https://arxiv.org/pdf/2303.11706
Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
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