Genetische Vielfalt von Trichomonas vaginalis in China
Eine Studie zeigt erhebliche genetische Vielfalt von T. vaginalis bei infizierten Frauen in China.
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Inhaltsverzeichnis
Trichomonas Vaginalis, oft einfach T. vaginalis genannt, ist ein winziger Organismus, der eine verbreitete sexuell übertragbare Infektion verursacht, die Trichomoniasis heisst. Diese Infektion ist häufiger als Syphilis, Chlamydien oder Gonorrhö, und jedes Jahr sind Millionen von Menschen weltweit betroffen. T. vaginalis lebt hauptsächlich in der Vagina, Harnröhre und Prostata von Menschen. Obwohl es so häufig ist, gibt es nur begrenzte Forschung zu diesem Krankheitserreger. Die Infektion kann zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen, darunter Entzündungen des urogenitalen Trakts, Unfruchtbarkeit und Probleme während der Schwangerschaft, wie niedriges Geburtsgewicht und Frühgeburten.
Nachweismethoden
Um Trichomoniasis zu identifizieren, gibt es mehrere Techniken. Die gängigsten Methoden sind die Nasspräparatemikroskopie, bei der Proben unter einem Mikroskop untersucht werden, und Färbetechniken. Weitere Methoden für die Diagnose sind Kulturen, Immunodiagnose und molekulare Diagnostik. Verschiedene Werkzeuge und Genstudien wurden verwendet, um die genetischen Merkmale von T. vaginalis zu verstehen. Dazu gehört die Untersuchung spezifischer Gene wie dem Aktin-Gen und die Anwendung von Techniken wie RFLP, ITS, qRT-PCR und PCR-Sequenzierung. Forscher haben auch genetische Marker untersucht, um die Vielfalt innerhalb der T. vaginalis-Populationen zu studieren.
Probenentnahme
In einer Studie wurden Proben von siebenundsechzig Frauen im Alter von 18 bis 61 Jahren gesammelt, die bekanntlich mit T. vaginalis infiziert waren. Die Proben stammten aus zwei Krankenhäusern in China: zwanzig waren vom Ersten Affiliated Hospital der Hainan Medical University, und siebenundvierzig vom Ersten Affiliated Hospital der Xinjiang Medical University.
Probenbewertung
Alle Proben wurden durch klinische Beurteilungen und Testtechniken als mit T. vaginalis infiziert bestätigt. Nach der Bestätigung wurden die Proben schnell an ein Labor zur weiteren Untersuchung geschickt. Im Labor extrahierten die Forscher die DNA aus diesen Proben, die dann für zukünftige Untersuchungen aufbewahrt wurde.
PCR-Amplifikation und Sequenzierung
Um T. vaginalis weiter zu untersuchen, amplifizierten die Forscher spezifische Gene, die 18S ribosomale Gene genannt werden, mit präzisen Primern und Verfahren. Nach der Amplifikation wurden die Produkte durch einen Prozess namens Elektrophorese untersucht, bei dem sie auf einem Gel gelaufen wurden, um ihre Grösse zu überprüfen. Das Gel wurde gefärbt und unter UV-Licht betrachtet, um zu bestätigen, dass das amplifizierte Produkt die erwartete Grösse hatte.
Genanalyse
Nach der Gen-Sequenzierung verwendeten die Forscher ein Tool namens BLAST auf NCBI, um die Sequenzen von T. vaginalis zu überprüfen. Dann ordneten sie diese Sequenzen mit einem Programm namens Clustal W an. Weitere Analysen wurden mit der MEGA-Software durchgeführt, die half, einen phylogenetischen Baum zu erstellen, um die Beziehungen zwischen verschiedenen Proben darzustellen. Eine andere Software, DnaSP5, wurde verwendet, um die genetische Vielfalt und Variabilität unter den Sequenzen zu berechnen.
Die Forscher amplifizierten erfolgreich Segmente des 18S ribosomalen Gens aus den Proben. Sie identifizierten zwanzig Sequenzen aus Hainan und siebenundvierzig aus Xinjiang. Um ein umfassendes Bild der genetischen Beziehungen zu schaffen, wurden diese Sequenzen mit zusätzlichen Referenzsequenzen aus verschiedenen Ländern verglichen, die in GeneBank verfügbar sind.
Genetische Variation
Die Analyse zeigte, dass alle Proben eine erfolgreiche Amplifikation des 18S rRNA-Gens aufwiesen, mit Sequenzen, die von 544 bis 623 Basenpaaren reichten. Nach der Datenverarbeitung enthielt die endgültige Ausrichtung mehrere Sequenzen mit 515 Basenpaarpositionen. Die Basenzusammensetzung betrug etwa 51,3 % G+C-Basen. Insgesamt wurden dreiunddreissig Variationen in den Proben aus den beiden Provinzen beobachtet. Die Proben aus Hainan hatten acht einzigartige Typen, während die aus Xinjiang zehn hatten. Unterschiede in der genetischen Vielfalt wurden festgestellt, mit niedriger Variabilität innerhalb der Populationen.
Phylogenetische Vielfalt
Die gesammelten Daten bildeten einen umfangreichen evolutionären Baum. Die Forschung ergab, dass die Gen-Sequenzen aus Hainan älter erscheinen als die aus Xinjiang. Darüber hinaus zeigen die Sequenzen aus Xinjiang eine breitere Palette von evolutionären Merkmalen, wobei einige fortgeschrittenere Gruppen bilden. Alle Referenzsequenzen aus verschiedenen Ländern liegen zwischen den Proben aus den beiden Provinzen auf dem evolutionären Baum.
Bedeutung der Studie
Obwohl viele Menschen mit T. vaginalis infiziert sind, haben die Forschungsbemühungen nicht mit diesem Ausmass Schritt gehalten. Diese Studie ist die erste, die die genetische Vielfalt von T. vaginalis in Hainan, China, berichtet. Es wurden auch globale Studien in Ländern wie den USA, den Philippinen, Iran und Australien sowie in den Provinzen Henan, Xinjiang und Gansu in China durchgeführt. Die Isolate aus Hainan zeigten Anzeichen starker negativer Selektion, was darauf hindeuten könnte, dass die geografische Isolation von Hainan von anderen Regionen es den lokalen Organismen ermöglicht hat, einzigartige Eigenschaften zu entwickeln.
Fazit
In dieser Untersuchung war die durchschnittliche genetische Vielfalt in Hainan höher als die in anderen Studien berichteten Werte, aber niedriger als die, die in Xinjiang beobachtet wurde. Analysen der DNA-Polymorphismus zeigten eine hohe Vielfalt unter den T. vaginalis-Isolaten. Obwohl es einige Unterschiede zwischen den Proben aus verschiedenen Standorten gab, wird empfohlen, dass T. vaginalis-Isolate aus verschiedenen Provinzen gemeinsam für umfassende Forschungen betrachtet werden sollten. Die Ergebnisse unterstützen die Annahme, dass die Population von T. vaginalis im Laufe der Zeit gewachsen ist.
Insgesamt wirft diese Forschung ein Licht auf die genetische Vielfalt von T. vaginalis und unterstreicht die Notwendigkeit, mehr Aufmerksamkeit und Forschung auf diesen häufigen Krankheitserreger zu richten, um seine Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit besser zu verstehen.
Titel: comparison of genetic diversity and phylogenetic structure of 18S gene of Trichomonas vaginalis in Hainan and Xinjiang provinces
Zusammenfassung: Trichomonas vaginalis is a kind of flagellate parasite endemic all of the world. study compared the difference of genetic diversity and phylogenetic structure of 18S ribosomal RNA gene of T. vaginalis from Hainan and Xinjiang Provinces, China. 20 samples and 47 samples from Hainan and Xinjiang respectively which confirmed for infection with T.vaginalis. The sequences were aligned using MEGA 11 software and phylogenetic trees were drawn by Neighbor-Joining method. The number of mutation, nucleotide diversity, and haploid diversity were analyzed using Dnaspv5 software. For Hainan samples, the analyses showed 31 polymorphisms, creat different haplotypes with a haplotype diversity of 0.589. Nucleotide diversity and average nucleotide different among T.vaginalis were estimated as 0.00679 and 3.447, respectively.Tajimas D value in Tajiamas neutrality test was -2.48147,which was significant (p
Autoren: liu jun
Letzte Aktualisierung: 2024-07-08 00:00:00
Sprache: English
Quell-URL: https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2024.07.04.602107
Quell-PDF: https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2024.07.04.602107.full.pdf
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