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# Computerwissenschaften # Computer Vision und Mustererkennung

Videos in 3D-Welten verwandeln

Lern, wie alltägliche Videos beeindruckende 3D-Modelle erstellen können.

Baorui Ma, Huachen Gao, Haoge Deng, Zhengxiong Luo, Tiejun Huang, Lulu Tang, Xinlong Wang

― 6 min Lesedauer


Videos zu 3D-Modellen Videos zu 3D-Modellen alltäglichem Videomaterial. Die Revolution der 3D-Erstellung mit
Inhaltsverzeichnis

3D-Bilder und Animationen zu erstellen fühlt sich manchmal ein bisschen wie Magie an, besonders wenn man lebensechte Charaktere und atemberaubende Umgebungen in Videospielen oder Filmen sieht. Aber hinter dieser Magie steckt viel harte Arbeit, technisches Know-how und manchmal ein bisschen Glück. Traditionell braucht man zum Erstellen von 3D-Modellen und Szenen entweder teure 3D-Scangeräte oder einen talentierten Künstler, der jedes Detail mühsam von Hand gestaltet.

Stell dir vor, wir könnten tausende von Videos aus dem Internet nehmen und sie in 3D-Welten verwandeln, ohne das ganze schicke Equipment. Das wäre der Traum! Dieser neue Ansatz nutzt die riesige Menge an Videos, die online verfügbar sind, um zu lernen, wie man 3D-Inhalte effizienter und kostengünstiger erstellt.

Was ist die grosse Idee?

Die Hauptidee ist simpel: Anstatt auf bestimmte 3D-Bilder oder teure Datenbanken zu setzen, können wir normale Videos – wie diese süssen Katzenvideos oder atemberaubenden Reisefilme – nutzen, um Modelle zu trainieren, die verstehen, wie man 3D-Bilder erstellt. Die lustige Idee hier ist "You See it, You Got it." Das bedeutet, dass ein Computerprogramm einfach durch das Anschauen von visuellem Inhalt lernen kann, grossartige 3D-Darstellungen zu erstellen, ohne einen 3D-Plan zu brauchen.

Die Herausforderung von 3D-Modellen

Echte 3D-Modelle zu erstellen bringt einige Herausforderungen mit sich. Ein grosses Problem ist, dass die meisten Modelle normalerweise auf "Gold-Labels" angewiesen sind, also erstklassigen, fein beschrifteten Beispielen dafür, was die Modelle erzeugen sollten. Diese Gold-Labels sind jedoch begrenzt und teuer zu bekommen. Ausserdem haben Modelle oft Schwierigkeiten, wenn sie keine klaren 3D-Informationen oder Kamerapositiondaten haben, was in der Regel sehr mühselig von Hand zu kennzeichnen ist.

Um diese Herausforderungen zu meistern, haben Forscher überlegt, die Macht von Videos zu nutzen, die im Internet reichlich vorhanden sind. Aber wie durchforsten wir Millionen von kurzen Clips, um die richtigen Teile zu finden, die tatsächlich für das 3D-Lernen geeignet sind?

Die richtigen Daten sammeln

Um unsere magischen 3D-Modelle zu trainieren, müssen wir viele Videoclips sammeln, die statische Szenen zeigen (du weisst schon, nicht die Katze, die einem Laserpointer hinterherjagt!). Der erste Schritt besteht darin, ein riesiges Datenset zu kuratieren, kreativ WebVi3D genannt, was für das World Wide Web Video 3D Set steht. Dieses Datenset besteht aus unglaublichen 320 Millionen Frames aus 16 Millionen Videoclips, mit allerlei interessanten Szenen.

Allerdings ist das Sammeln dieser Daten nicht so einfach, wie es klingt. Die Videos müssen gefiltert werden, um sicherzustellen, dass sie spezifische Kriterien erfüllen. Zum Beispiel wollen wir Videos, die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln zeigen, wo die Kamera sich bewegen kann, ohne überall zu wackeln. Der Prozess läuft so ab:

  1. Videos herunterskalieren: Wir beginnen damit, die Datenmenge zu reduzieren, indem wir nur bestimmte Frames behalten. So ertrinken wir nicht in einem Meer von Clips.

  2. Dynamische Inhalte erkennen: Wir nutzen clevere Algorithmen, um herauszufinden, ob ein Video bewegte Sachen zeigt (wie Menschen oder Tiere) und filtern diese heraus, sodass nur die schönen statischen Szenen übrig bleiben.

  3. Kamerabewegung überprüfen: Schliesslich wollen wir Videos, bei denen sich der Kamerastandpunkt stark verändert, damit wir so viel 3D-Wissen wie möglich sammeln können.

Wie funktioniert das?

Jetzt, da wir unser hochwertiges Datenset an Videos haben, ist es Zeit, unserem Modell beizubringen, wie es daraus lernen kann. Das Modell verwendet eine clevere Methode namens "visuelle Konditionierung", was bedeutet, dass es sich viele 2D-Bilder anschaut und ableitet, wie sie sich auf den 3D-Raum beziehen.

Statt explizite 3D-Daten zu haben, lernt es rein aus den visuellen Signalen in den Videos. Wir streuen auch ein wenig Zufälligkeit rein – indem wir Rauschen hinzufügen und einige Teile der Bilder verzerren – um dem Modell zu helfen, sich auf die relevantesten visuellen Hinweise zu konzentrieren.

Das magische Modell: Multi-View Diffusion

Das führt uns zum Hauptdarsteller unserer Show, dem Multi-View Diffusion (MVD)-Modell. Denk daran wie an ein ausgeklügeltes Gehirn, das aus unserem kuratierten Videodatensatz lernt.

Was das MVD-Modell besonders macht, ist, wie es 3D-Strukturen basierend auf mehreren Perspektiven versteht, so wie du einen besseren Eindruck von einem Raum bekommst, wenn du ihn aus verschiedenen Winkeln anschaust. Durch das Training mit unseren gefilterten Videos lernt das MVD-Modell, konsistente 3D-Ansichten effizient zu generieren. Es spuckt nicht einfach zufällige Bilder aus; es erzeugt Bilder, die gut zusammenpassen und ein glaubwürdigeres 3D-Erlebnis schaffen.

Anwendungen dieser Technologie

Was können wir also mit diesem neuen Modell machen? Die Möglichkeiten sind endlos!

  • Videospiele: Stell dir vor, Videospielentwickler könnten schnell reiche, detaillierte Umgebungen nur durch Videomaterial generieren. Keine jahrelange Arbeit mehr, um jeden Baum und jeden Stein von Hand zu erstellen!

  • Virtuelle Realität (VR): Mit dieser Technologie könnten Nutzer in völlig neue Welten eintauchen, die aus Videos erstellt wurden, und sich in lebensechten Erlebnissen verlieren.

  • Filme und Animation: Filmemacher können diese Technik nutzen, um Szenen zu erstellen, die realistisch wirken, ohne umfangreiche 3D-Modellierungsarbeiten.

  • Bildung und Training: 3D-Modelle, die aus realen Videos erstellt wurden, könnten für den Unterricht in Fächern wie Architektur, Biologie und mehr unschätzbar sein.

Herausforderungen vor uns

Während diese Technologie unglaublich klingt, ist sie nicht ohne Herausforderungen. Zum einen kann die Inferenzgeschwindigkeit des Modells etwas langsam sein – es dauert ein paar Minuten pro Bild, was ein Hindernis für Echtzeitanwendungen ist.

Ausserdem konzentriert sich die Technologie derzeit darauf, statische 3D-Modelle zu erstellen und lässt bewegte Objekte und dynamische Szenen aussen vor. Ein zukünftiges Update könnte daran arbeiten, Bewegung zu integrieren, um ein interaktiveres Erlebnis zu bieten.

Und lass uns nicht die ethischen Bedenken vergessen – nur weil wir etwas erstellen können, heisst das nicht, dass wir es auch tun sollten. Das Potenzial für Missbrauch durch die Erstellung irreführender Inhalte oder die Verletzung der Privatsphäre ist ein Hindernis, das wir überwinden müssen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Reise, alltägliche Videos in atemberaubende 3D-Modelle zu verwandeln, die Zukunft der digitalen Inhaltserstellung gestaltet. Dieser Ansatz eröffnet nicht nur aufregende neue Möglichkeiten in Gaming, Bildung und Unterhaltung, sondern fordert uns auch heraus, kritisch über die Implikationen dieser Technologie nachzudenken.

Während sich dieses Feld weiterhin entwickelt, erinnert es uns daran, dass selbst in der Tech-Welt immer Raum für Vorstellungskraft bleibt (ohne komplizierte Wörter, versprochen!). Also, ob wir digitale Welten erschaffen oder einfach nur diese süssen Katzenvideos geniessen, die Zukunft der 3D-Erstellung sieht vielversprechend aus!

Originalquelle

Titel: You See it, You Got it: Learning 3D Creation on Pose-Free Videos at Scale

Zusammenfassung: Recent 3D generation models typically rely on limited-scale 3D `gold-labels' or 2D diffusion priors for 3D content creation. However, their performance is upper-bounded by constrained 3D priors due to the lack of scalable learning paradigms. In this work, we present See3D, a visual-conditional multi-view diffusion model trained on large-scale Internet videos for open-world 3D creation. The model aims to Get 3D knowledge by solely Seeing the visual contents from the vast and rapidly growing video data -- You See it, You Got it. To achieve this, we first scale up the training data using a proposed data curation pipeline that automatically filters out multi-view inconsistencies and insufficient observations from source videos. This results in a high-quality, richly diverse, large-scale dataset of multi-view images, termed WebVi3D, containing 320M frames from 16M video clips. Nevertheless, learning generic 3D priors from videos without explicit 3D geometry or camera pose annotations is nontrivial, and annotating poses for web-scale videos is prohibitively expensive. To eliminate the need for pose conditions, we introduce an innovative visual-condition - a purely 2D-inductive visual signal generated by adding time-dependent noise to the masked video data. Finally, we introduce a novel visual-conditional 3D generation framework by integrating See3D into a warping-based pipeline for high-fidelity 3D generation. Our numerical and visual comparisons on single and sparse reconstruction benchmarks show that See3D, trained on cost-effective and scalable video data, achieves notable zero-shot and open-world generation capabilities, markedly outperforming models trained on costly and constrained 3D datasets. Please refer to our project page at: https://vision.baai.ac.cn/see3d

Autoren: Baorui Ma, Huachen Gao, Haoge Deng, Zhengxiong Luo, Tiejun Huang, Lulu Tang, Xinlong Wang

Letzte Aktualisierung: 2024-12-14 00:00:00

Sprache: English

Quell-URL: https://arxiv.org/abs/2412.06699

Quell-PDF: https://arxiv.org/pdf/2412.06699

Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Änderungen: Diese Zusammenfassung wurde mit Unterstützung von AI erstellt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Genaue Informationen entnehmen Sie bitte den hier verlinkten Originaldokumenten.

Vielen Dank an arxiv für die Nutzung seiner Open-Access-Interoperabilität.

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