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# Biologie # Immunologie

Antikörper: Die Kämpfer gegen Krankheiten in unserem Körper

Neue Erkenntnisse zeigen, wie Antikörper die Vorhersagen und Behandlungen von Krankheiten verbessern können.

Onyekachi Nwogu, Kirandeep K. Gill, Carolina Moore, John W. Kroner, Wan-Chi Chang, Jeffrey Burkle, Mariana L. Stevens, Asel Baatyrbek kyzy, Emily R. Miraldi, Jocelyn M. Biagini, Ashley L. Devonshire, Leah Kottyan, Justin T. Schwartz, Amal H. Assa’ad, Lisa J. Martin, Sandra Andorf, Gurjit K. Khurana Hershey, Krishna M. Roskin

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Antikörper sind wie die kleinen Soldaten des Körpers, bereit, gegen alle Keime zu kämpfen, die eindringen. Sie werden von speziellen Zellen hergestellt, den B-Zellen, wenn sie auf etwas treffen, das nicht hingehört, wie Viren oder Bakterien. Jedes Mal, wenn unser Körper einem Eindringling begegnet, merkt er sich das, was ihm hilft, in Zukunft schneller zu reagieren. Dieses Gedächtnis macht uns besser im Kampf gegen denselben Eindringling, falls er wieder auftaucht.

In den letzten Jahren haben Wissenschaftler neue Technologien entwickelt, die es ihnen ermöglichen, einen genauen Blick auf diese Antikörper zu werfen. Sie können jetzt die Gene sequenzieren, die für die Herstellung von Antikörpern verantwortlich sind, was Einblicke in die Funktionsweise unseres Immunsystems gibt. Das ist wichtig, um Krankheiten zu verstehen und Wege zu finden, Menschen zu helfen, die krank sind.

Die Suche nach konvergenten Antikörpern

Ein interessantes Forschungsgebiet ist, wie die Körper verschiedener Menschen ähnliche Antikörper produzieren können, wenn sie denselben Keimen ausgesetzt sind. Das nennt man konvergente Antikörper. Stell dir das wie ein Team von Superhelden vor: Unterschiedliche Leute haben vielleicht unterschiedliche Kräfte, aber sie können alle gegen denselben Bösewicht kämpfen. Wissenschaftler wollen herausfinden, wie diese konvergenten Antikörper bei der Diagnose von Krankheiten wie HIV oder Allergien helfen können.

Um diese Antikörper zu finden, haben Forscher bestimmte Teile der Antikörpergene untersucht, insbesondere die variablen Regionen der schweren Kette. Diese Bereiche können Ähnlichkeiten zwischen Antikörpern zeigen, die auf den ersten Blick unterschiedlich erscheinen. Durch die Identifizierung dieser Ähnlichkeiten können Wissenschaftler Werkzeuge zur Vorhersage von Krankheiten entwickeln.

Der neue Weg: Strukturelle Konvergenz

Während das Betrachten der Gene wichtig ist, hat sich herausgestellt, dass zwei Antikörper sehr ähnlich in ihrer Form aussehen können, auch wenn ihre Sequenzen nicht gleich sind. Das ist wie zwei verschiedene Menschen, die gleich tanzen können, aber unterschiedliche Musikstile haben. Um dem gerecht zu werden, haben Forscher eine neue Definition eingeführt, die „strukturell konvergente Antikörpergruppen“ oder kurz SCAGs genannt wird.

SCAGs betrachten die Form der Bindungsstellen von Antikörpern, um sie zusammenzufassen, selbst wenn die Sequenzen unterschiedlich sind. Das gibt ein besseres Verständnis dafür, wie Antikörper funktionieren und wie sie in medizinischen Vorhersagemodellen eingesetzt werden können.

Vergleich der VJ3- und SCAGs-Ansätze

Um herauszufinden, welche Methode am besten funktioniert, haben Wissenschaftler den traditionellen Ansatz, der die variable Region des Antikörpers, genannt VJ3, verwendet, mit dem neuen SCAGs-Ansatz verglichen. Sie haben beide bei der Vorhersage von zwei medizinischen Zuständen getestet: HIV und Nahrungsmittelallergien.

In ihren Experimenten fanden sie heraus, dass die Verwendung von SCAGs die Vorhersagen verbesserte, insbesondere beim Verständnis von Nahrungsmittel-Sensibilisierung. Das bedeutet, dass das Betrachten der Form von Antikörpern wertvolle Informationen liefert, die Ärzten helfen, bessere Diagnosen zu stellen.

Die Rolle der Antikörper-Isotypen

Antikörper gibt es in verschiedenen Sorten, den sogenannten Isotypen. Diese Isotypen können in unserem Körper unterschiedlich wirken, wie verschiedene Schokoladensorten: manche sind süss, manche sind dunkel und manche haben Nüsse. Das Wissen um den Isotyp kann Wissenschaftlern helfen, die Funktion des Antikörpers besser zu verstehen.

Die Forscher haben diese Isotyp-Informationen in ihre Modelle einbezogen, um zu sehen, ob das die Vorhersagen noch weiter verbessert. Was sie fanden, war, dass das Hinzufügen der Isotyp-Informationen tatsächlich die Genauigkeit ihrer Modelle zur Vorhersage des HIV- und Nahrungsmittel-Sensibilisierungsstatus erhöhte.

Ergebnisse der Studie

Als die Forscher ihre Methoden zur Vorhersage einer HIV-Infektion einsetzten, stellten sie fest, dass die traditionellen VJ3-Merkmale sehr gut abschnitten. Allerdings waren die SCAGs-Merkmale nicht so stark für HIV, lieferten aber gute Ergebnisse bei der Nahrungsmittel-Sensibilisierung. Das bedeutet, dass SCAGs besonders nützlich waren, um zu verstehen, wie gut Menschen auf bestimmte Lebensmittel reagieren, anstatt auf Viren.

Interessanterweise sahen sie eine deutliche Verbesserung der Vorhersagen, als SCAGs und VJ3 mit Isotyp-Informationen kombiniert wurden. Sie bemerkten, dass die Modelle, die bestimmten Isotypen Priorität einräumten, insbesondere IgG, erfolgreicher bei der Vorhersage von HIV-Infektionen waren als solche, die sich hauptsächlich auf naive Isotypen konzentrierten.

Entdeckung von prädiktiven Antikörpermerkmalen

Die Forscher schauten sich auch an, welche spezifischen Merkmale dieser Antikörper die Vorhersagen beeinflussten. Sie konzentrierten sich auf einen kleineren Satz von Antikörpermerkmalen, die besonders gut darin waren, HIV-Infektionen und Nahrungsmittel-Sensibilisierung vorherzusagen. Für HIV waren viele Merkmale mit naiven Isotypen wie IgD und IgM verknüpft. Bei der Nahrungsmittel-Sensibilisierung hob sich jedoch der Isotyp IgE hervor.

Das stellt ein interessantes Rätsel dar: Wie kann der gleiche Isotyp, wie IgE, sowohl mit Sensibilisierung als auch mit Nicht-Sensibilisierung bei Nahrungsmittelallergien in Verbindung gebracht werden? Es stellt sich heraus, dass diese spezielle Form von IgE tatsächlich vor bestimmten Nahrungsmittelallergien schützen könnte, anstatt sie zu verursachen. Das ist ein bisschen so, als hätte man einen freundlichen Hund, der bei Fremden bellt, um sie fernzuhalten, obwohl alle Hunde bellen.

Klonen und Gruppieren von Antikörpersequenzen

Die genetischen Sequenzen, die diese Antikörper bilden, zu betrachten, ist wie ein Puzzle zusammenzusetzen. Indem sie ähnliche Figuren zusammenfassen, können Wissenschaftler sehen, welche Antikörper zur gleichen Familie gehören. Das hilft ihnen zu verstehen, wie diese Familien auf Infektionen reagieren.

Sie fanden heraus, dass es eine grosse Vielfalt in den Sequenzen der Antikörper gab, die mit dem neuen SCAGs-Ansatz gruppiert wurden, was bedeutet, dass eine breite Palette von Antikörpern zusammenarbeitet, um auf dieselben Keime zu reagieren.

Verständnis von Nahrungsmittel-Sensibilisierung

Nahrungsmittelallergien werden zu einem grossen Problem, und diese Studie hilft uns zu verstehen, wie Antikörper mit Nahrungsmittelallergenen interagieren. Interessanterweise zeigte die Forschung, dass bestimmte IgE-Merkmale mit Schutz gegen Nahrungsmittel-Sensibilisierung assoziiert waren. Das bedeutet, dass einige Antikörper tatsächlich helfen könnten, anstatt zu schaden, wenn es um Nahrungsmittelallergien geht.

Aber warte, da ist noch mehr! Die Forscher fanden auch heraus, dass einige IgG-Merkmale mit Nahrungsmittel-Sensibilisierung verknüpft waren, was darauf hindeutet, dass diese IgG-Antikörper vielleicht ein Gedächtnis der Sensibilisierung halten können, das in bestimmten Fällen zu allergischen Reaktionen führen könnte.

Zusammenfassung: Was haben wir gelernt?

Diese spannende Studie hebt hervor, wie wichtig Antikörper für unser Gesundheitsverständnis sind. Durch neue Ansätze, die Struktur von Antikörpern zu betrachten und dieses Wissen mit dem über ihre Isotypen zu kombinieren, können Wissenschaftler Krankheiten genauer vorhersagen.

Stell dir eine Zukunft vor, in der ein einfacher Bluttest dir sagen könnte, ob du vielleicht eine Nahrungsmittelallergie entwickeln könntest oder ob du ein Risiko für HIV hast. Das wäre doch ziemlich cool, oder?

Auch wenn wir noch nicht ganz da sind, legt diese Forschung ein solides Fundament. Sie öffnet die Tür für weitere Erkundungen, wie wir Antikörper nicht nur als Werkzeuge zur Diagnose nutzen können, sondern vielleicht auch als Leitfäden für Behandlungen.

Also beim nächsten Mal, wenn jemand „Antikörper“ sagt, kannst du wissend nicken und an sie als die Superhelden in uns denken, die bereit sind, in Aktion zu treten. Und wer weiss, vielleicht retten sie uns eines Tages wirklich vor Nahrungsmittelallergien oder Krankheiten wie HIV!

Originalquelle

Titel: Use of Antibody Structural Information in Disease Prediction Models Reveals Antigen Specific B Cell Receptor Sequences in Bulk Repertoire Data

Zusammenfassung: Convergent antibodies are highly similar antibodies elicited in multiple individuals in response to the same antigen. Convergent antibodies provide insight into shared immunological responses and show great promise as diagnostic biomarkers. They have typically been identified using methods that consider the amino acid sequence of the third complementarity-determining region (CDR3) of immunoglobulin heavy chain (IgH). In this study, we extend the definition of convergent antibodies to use structural information about the three IgH CDR regions (CDR1-3). We benchmark the performance of both definitions of convergence by their ability to predict disease status from bulk IgH sequencing data for two different diseases (HIV infection and food sensitization). We show that using predicted structural information outperforms prior approaches for the prediction of food sensitization status and performs on par for HIV infection status. Additionally, the structurally convergent antibody groups driving HIV prediction are from known HIV binders. Thus, the use of structural information allows for the identification of antigen specific antibody groups from bulk IgH sequencing data.

Autoren: Onyekachi Nwogu, Kirandeep K. Gill, Carolina Moore, John W. Kroner, Wan-Chi Chang, Jeffrey Burkle, Mariana L. Stevens, Asel Baatyrbek kyzy, Emily R. Miraldi, Jocelyn M. Biagini, Ashley L. Devonshire, Leah Kottyan, Justin T. Schwartz, Amal H. Assa’ad, Lisa J. Martin, Sandra Andorf, Gurjit K. Khurana Hershey, Krishna M. Roskin

Letzte Aktualisierung: 2024-12-15 00:00:00

Sprache: English

Quell-URL: https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2024.12.10.627792

Quell-PDF: https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2024.12.10.627792.full.pdf

Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Änderungen: Diese Zusammenfassung wurde mit Unterstützung von AI erstellt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Genaue Informationen entnehmen Sie bitte den hier verlinkten Originaldokumenten.

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