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Resilienz bei Teenagern aufbauen

Entdecke, wie Selbstwirksamkeit, emotionale Regulierung und Aktivität die Resilienz von Teenagern formen.

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Inhaltsverzeichnis

Die psychische Gesundheit von Erwachsenen wird stark von ihren Erfahrungen in der Kindheit und Jugend geprägt. Die Jugend wird oft als herausfordernde Zeit bezeichnet, in der emotionale Veränderungen im Zusammenhang mit Familientrennung, Identität und Unabhängigkeit die Denk- und Verhaltensweisen von Teenagern beeinflussen können. Diese Phase ist entscheidend für die soziale Entwicklung, und die sich ständig verändernde Welt von heute bringt zusätzlichen Stress für junge Menschen mit sich. Gefühle von Ablehnung und Bewertung in sozialen Situationen können das Selbstwertgefühl von Teenagern verletzen und zu zukünftigen psychischen Problemen führen.

Teenager sind anfällig für verschiedene psychische und physische Probleme wie Depressionen, Substanzmissbrauch und Fettleibigkeit. Deshalb ist es wichtig, Wege zu finden, um diese Probleme effektiv zu bewältigen und Teenagern zu helfen, gesünder ins Erwachsenenleben zu starten. Eine effektive Methode, um mit diesen Herausforderungen umzugehen, ist psychologische Resilienz. Das bedeutet, die Fähigkeit zu haben, sich von Schwierigkeiten zu erholen und mit den Höhen und Tiefen des Lebens umzugehen.

Was ist psychologische Resilienz?

Psychologische Resilienz bezieht sich auf die Fähigkeit, sich anzupassen und Herausforderungen effektiv zu bewältigen. Resiliente Personen können schwierige Situationen positiv betrachten, ihre Emotionen kontrollieren und mit Stress umgehen. Wenn Teenager nicht genug Resilienz haben, könnten sie mit ihrem psychischen und sozialen Wachstum kämpfen, was zu ernsthaften Problemen wie Gaming-Sucht, Angstzuständen, schlechten schulischen Leistungen und sogar Selbstverletzungs-Gedanken führen kann.

Neuere Studien zeigen einen besorgniserregenden Anstieg von Depressionen und Angstzuständen bei Teenagern, besonders während und nach der Pandemie. Daher wird der Aufbau von Resilienz entscheidend für ihre Lebenszufriedenheit. Einige Forscher glauben, dass Resilienz kein fester Trait ist, sondern im Laufe der Zeit entwickelt werden kann. Aktivitäten wie Kunst, Spiel, körperliche Bewegung, Achtsamkeit und gutes Selbstmanagement sollen helfen, Resilienz von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter aufzubauen.

Faktoren, die die psychologische Resilienz beeinflussen

Körperliche Aktivität und Resilienz

Körperliche Aktivität hat sich als positiv für die soziale Entwicklung von Jugendlichen erwiesen und kann helfen, vor psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angst zu schützen. Forschung zeigt, dass aktives Sein die psychologische Resilienz steigern kann. Schüler, die sich körperlich betätigen, haben tendenziell eine bessere psychische Gesundheit. Unter den verschiedenen Formen von Bewegung scheinen intensive Workouts die Resilienz am meisten zu verbessern. Regelmässige körperliche Aktivität kann negative Emotionen in positive umwandeln und Teenagern helfen, sich glücklicher und entspannter zu fühlen. Daher gibt es die Überzeugung, dass mehr körperliche Aktivität bei Teenagern ihr psychisches Wohlbefinden steigern könnte.

Emotionale Regulation und Resilienz

Emotionale Regulation ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der zur Resilienz beiträgt. Es geht darum, wie Emotionen unser Verhalten beeinflussen. In der Lage zu sein, Emotionen in schwierigen Zeiten zu kontrollieren, ist entscheidend für gesundes psychologisches Funktionieren. Positive Fähigkeiten zur emotionalen Regulation können Teenagern helfen, schädliche Verhaltensweisen zu vermeiden. Zwei Hauptstrategien zur emotionalen Regulation sind Neubewertung (Ändern der Gedanken über eine Situation) und Unterdrückung (Zurückhalten von Emotionen). Forschung deutet darauf hin, dass Neubewertung mit Resilienz verknüpft ist, während Unterdrückung oft negative Folgen hat.

Selbstwirksamkeit und Resilienz

Selbstwirksamkeit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle beim Aufbau psychologischer Resilienz. Dieses Konzept bezieht sich auf den Glauben einer Person an ihre Fähigkeit, in bestimmten Situationen erfolgreich zu sein. Ein starkes Gefühl von Selbstwirksamkeit kann Teenagern helfen, besser mit den Herausforderungen des Lebens umzugehen. Die Verbindung zwischen Selbstwirksamkeit und Resilienz wird gerade während der Jugend als besonders wichtig angesehen, einer Zeit des signifikanten Wachstums und Wandels.

Die Forschungsstudie

Diese Studie hatte das Ziel zu untersuchen, wie Selbstwirksamkeit, emotionale Regulation und körperliche Aktivität zur psychologischen Resilienz bei Teenagern beitragen. Ausserdem sollte geklärt werden, welcher dieser Faktoren Resilienz effektiver vorhersagt.

Forschungsmodell

Die Forschung verwendete ein korrelationales Umfragemodell, um die Beziehungen zwischen diesen Variablen zu erkunden. Die Studie bewerte eine Gruppe von Teenagern und untersuchte, wie körperliche Aktivität, emotionale Regulation und Selbstwirksamkeit ihre Resilienzwerte beeinflussten.

Teilnehmer und Datensammlung

Daten wurden von 621 Teenagern gesammelt, aber einige Teilnehmer wurden aus verschiedenen Gründen ausgeschlossen, was zu einer endgültigen Stichprobe von 505 Teilnehmern führte. Diese Personen waren zwischen 14 und 19 Jahre alt und wiesen unterschiedliche Aktivitätsniveaus und sportliche Engagements auf.

Datenanalyse

Deskriptive Statistiken wurden verwendet, um die demografischen Merkmale der Teilnehmer zusammenzufassen. Die Beziehungen zwischen den Variablen der Studie wurden durch Korrelations- und Regressionsanalysen untersucht. Diese Methoden ermöglichten es den Forschern, den Einfluss der unabhängigen Variablen (körperliche Aktivität, emotionale Regulation und Selbstwirksamkeit) auf die abhängige Variable (psychologische Resilienz) zu identifizieren.

Ergebnisse

Die Ergebnisse zeigten, dass körperliche Aktivität, emotionale Regulation (insbesondere Neubewertung) und Selbstwirksamkeit bedeutende Prädiktoren für Resilienz bei Jugendlichen sind.

Körperliche Aktivität und Resilienz

Körperliche Aktivität trug zur Resilienz bei und machte einen kleinen Prozentsatz der gesamten Varianz in den Resilienzpunkten aus. Allerdings, während körperliche Aktivität allein eine Rolle spielt, war ihr Einfluss geringer, wenn emotionale Regulation und Selbstwirksamkeit berücksichtigt wurden.

Emotionale Regulation und Resilienz

Strategien zur emotionalen Regulation, insbesondere Neubewertung, hatten einen bemerkenswerten Einfluss auf die Resilienz. Die Fähigkeit, positiv in herausfordernden Situationen zu denken, schien die Resilienz bei Teenagern zu stärken.

Selbstwirksamkeit als Schlüsselfaktor

Unter all den analysierten Faktoren erwies sich Selbstwirksamkeit als der stärkste Prädiktor für Resilienz. Die Daten zeigten, dass Teenager, die an ihre Fähigkeiten glauben, eher resilient sind, selbst wenn sie verschiedenen Herausforderungen gegenüberstehen.

Fazit

Zusammenfassend hebt die Studie die Bedeutung von körperlicher Aktivität, emotionaler Regulation und Selbstwirksamkeit beim Aufbau psychologischer Resilienz bei Jugendlichen hervor. Während körperliche Aktivität und emotionale Kontrolle wichtig sind, scheint Selbstwirksamkeit den stärksten Einfluss auf die Resilienzwerte zu haben.

Es ist entscheidend, Teenager zu ermutigen, körperlich aktiv zu sein und ihre Fähigkeiten zur emotionalen Regulation zu entwickeln, um ihre psychische Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu fördern. Durch den Fokus auf den Aufbau von Selbstwirksamkeit können Teenager ihre Resilienz verbessern und besser mit den Herausforderungen des Lebens umgehen.

Diese Forschung unterstreicht die Notwendigkeit für Eltern, Pädagogen und Fachleute im Bereich der psychischen Gesundheit, Unterstützung und Ressourcen bereitzustellen, die diese Schlüsselqualifikationen bei jungen Menschen fördern können. Eine resiliente Generation aufzubauen, ist wichtig, da dies zu gesünderen Individuen führen kann, die mit Stress umgehen und eine grössere Lebenszufriedenheit erreichen können.

Weitere Studien sind nötig, um diese Zusammenhänge über die Zeit hinweg zu erkunden und effektive Strategien zu entwickeln, die in Schulen und Gemeinden umgesetzt werden können, um Resilienz bei jungen Menschen zu fördern.

Originalquelle

Titel: Resilliance among Turkish adolescents: a multi-level approach

Zusammenfassung: IntroductionThe objective of this study is to determine the components that contribute to psychological resilience in adolescents and to determine if physical exercise, emotion control, or self-efficacy are more effective predictors of resilience. MethodsData from participants was collected through a personal information form, the International Physical Activity Questionnaire--Short Form, the Self-Efficacy Scale for Children, the Emotion Regulation Scale for Children and Adolescents, and the Psychological Resilience Scale for Children and Adolescents. The data were gathered online from 16 out of the 81 provinces in Turkey, representing 7 different regions, using convenience sampling. The study sample comprised 505 adolescents, with 309 females and 196 males. The average age of the participants was 15.66 years, with a standard deviation of 1.34. The data obtained from the students was analyzed using SPSS 27.0 statistical software. The Chi-Square test was employed to establish the correlation between the demographic features of adolescents and their levels of physical activity. The relationship between the independent variables and the dependent variable was determined using correlation analysis and hierarchical regression analysis. ResultsThe results suggest that physical exercise, the ability to regulate emotions through reappraisal, and self-efficacy are significant indicators of adolescents resilience. ConclusionsThe research conclusions point out that self-efficacy has a greater impact on psychological resilience compared to physical activity and emotion regulation.

Autoren: UTKU ISIK, G. CAKIR, U. D. USTUN, N. SU, O. GUMUSGUL

Letzte Aktualisierung: 2024-02-27 00:00:00

Sprache: English

Quell-URL: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2024.02.25.24303348

Quell-PDF: https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2024.02.25.24303348.full.pdf

Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Änderungen: Diese Zusammenfassung wurde mit Unterstützung von AI erstellt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Genaue Informationen entnehmen Sie bitte den hier verlinkten Originaldokumenten.

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