Was bedeutet "Nicht-Newtonschen"?
Inhaltsverzeichnis
- Arten von nicht-newtonschen Flüssigkeiten
- Bedeutung von nicht-newtonschen Flüssigkeiten
- Alltagsbeispiele
Nicht-Newtonsche Flüssigkeiten sind solche, die nicht den Newtonschen Viskositätsgesetzen folgen. Einfach gesagt, ihr Fließverhalten ändert sich unter verschiedenen Bedingungen, zum Beispiel wenn man sie rührt oder belastet. Im Gegensatz zu normalen Flüssigkeiten wie Wasser, die eine konstante Viskosität haben, können nicht-newtonsche Flüssigkeiten dicker oder dünner werden, je nachdem, wie man sie bewegt.
Arten von nicht-newtonschen Flüssigkeiten
Scherviskositätsverringerung: Diese Flüssigkeiten werden dünnflüssiger, wenn man sie rührt oder schüttelt. Zum Beispiel fließen manche Farben oder Ketchup leichter, wenn man Kraft anwendet.
Scherviskositätssteigerung: Diese Flüssigkeiten werden dicker, wenn man Kraft anwendet, wie zum Beispiel Maisstärke, die mit Wasser gemischt ist.
Fließgrenze: Diese Flüssigkeiten brauchen eine bestimmte Kraft, um zu fließen. Ein Beispiel ist Zahnpasta, die an Ort und Stelle bleibt, bis man die Tube drückt.
Bedeutung von nicht-newtonschen Flüssigkeiten
Nicht-newtonsche Flüssigkeiten sind in vielen Bereichen wichtig, einschließlich Medizin und Lebensmittelproduktion. Zum Beispiel verhält sich Blut wie eine nicht-newtonsche Flüssigkeit, und das Verständnis seines Flusses hilft, bessere medizinische Geräte wie Herzklappen zu entwerfen. Im Bauwesen und in der Fertigung kann das Wissen darüber, wie Materialien unter Stress reagieren, die Qualität der Produkte verbessern.
Alltagsbeispiele
- Ketchup: Fließt geschmeidig, wenn man es schüttelt oder drückt, bleibt aber an Ort und Stelle, wenn es ruht.
- Farbe: Lässt sich leichter verstreichen, wenn man sie auf eine Oberfläche aufträgt.
- Silly Putty: Dehnt sich langsam, bricht aber schnell, wenn man stark zieht.