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Was bedeutet "Kollektivismus"?

Inhaltsverzeichnis

Kollektivismus ist eine Denkweise, die die Bedürfnisse und Ziele einer Gruppe über die individuellen Wünsche stellt. In Kulturen, wo Kollektivismus stark ausgeprägt ist, fühlen sich die Leute oft eng mit ihren Familien, Gemeinschaften und sozialen Gruppen verbunden. Teamarbeit und Kooperation werden geschätzt, denn man glaubt, dass Erfolg aus dem gemeinsamen Arbeiten entsteht.

In kollektivistischen Gesellschaften, wie vielen in Asien, fühlen sich Einzelpersonen oft stärker verantwortlich für die Aktionen ihrer Gruppe. Zum Beispiel kann der Ruf einer Person die Familie oder die Gemeinschaft beeinflussen. Das führt oft zu einem Fokus auf Harmonie und Konformität. Die Leute vermeiden es, Dinge zu tun, die die Gruppe in Verlegenheit bringen oder Konflikte auslösen könnten.

Kollektivismus steht im Gegensatz zum Individualismus, der persönliche Freiheit und Selbstausdruck betont. In individualistischen Kulturen werden die Leute dazu ermutigt, ihre eigenen Ziele zu verfolgen und können persönliche Erfolge über den Gruppenerfolg stellen.

Kollektivismus zu verstehen ist wichtig, weil es beeinflusst, wie Menschen Gefühle ausdrücken, mit anderen interagieren und soziale Normen sehen. Emotionen wie Stolz und Scham können zwischen kollektivistischen und individualistischen Kulturen stark variieren, was beeinflusst, wie soziale Regeln befolgt oder herausgefordert werden.

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