Simple Science

Hochmoderne Wissenschaft einfach erklärt

# Computerwissenschaften# Computer Vision und Mustererkennung# Künstliche Intelligenz# Maschinelles Lernen

Fortschritte in der semi-supervisierten Instanzsegmentierung

Neue Methoden verbessern die Instanzsegmentierung mit weniger beschrifteten Bildern.

― 6 min Lesedauer


Neue semi-supervisedNeue semi-supervisedSegmentierungstechnikengekennzeichneten Bildern.Verbesserte Leistung mit weniger
Inhaltsverzeichnis

Instanzsegmentierung ist eine Möglichkeit, jedes Objekt in einem Bild zu identifizieren und zu trennen. Dabei werden Masken für jedes Objekt erstellt und herausgefunden, um welche Art von Objekt es sich handelt. Diese Aufgabe ist wichtig in Bereichen wie der Computer Vision, wo Maschinen Bilder genauso interpretieren müssen wie Menschen. Traditionell verlassen sich diese Modelle, um gute Ergebnisse zu erzielen, auf eine Menge beschrifteter Bilder, also Bilder, bei denen jedes Objekt klar markiert ist. Aber das Besorgen dieser beschrifteten Bilder braucht Zeit und Mühe.

Um dieses Problem anzugehen, ist semi-supervised Learning ein Ansatz, der unbeschriftete Bilder zusammen mit einer kleinen Anzahl von beschrifteten Bildern nutzt, um die Ergebnisse zu verbessern. Indem unbeschriftete Bilder einbezogen werden, kann das Modell besser lernen, ohne so viele Beschriftete Bilder zu benötigen. Das ist besonders nützlich, wenn beschriftete Daten schwer zu bekommen sind.

In diesem Zusammenhang wurden neue Methoden entwickelt, die den Lernprozess verbessern. Eine grosse Änderung ist eine "Burn-in"-Phase, in der das Modell Hilfe von einem anderen Modell bekommt, das bereits trainiert wurde. Mit dieser Methode kann das Modell gleichzeitig aus beschrifteten und unbeschrifteten Bildern lernen.

Verbesserungen im Modelltraining

Mit dieser neuen Methode lernt das Modell schneller und erzielt bessere Ergebnisse. Zum Beispiel hat sich bei einem Datensatz namens Cityscapes die Punktzahl von 23,7 auf 33,9 verbessert, als nur 10 % der Bilder beschriftet waren. Bei einem anderen Datensatz namens COCO verbesserte sich die Punktzahl von 18,3 auf 34,1, als nur 1 % der Daten beschriftet war.

Diese Verbesserungen sind signifikant, besonders im Vergleich zu älteren Methoden, die mehr beschriftete Daten benötigten, um ähnliche Ergebnisse zu erzielen. Zum Beispiel erreichte eine Methode namens Polite Teacher, die eine führende Methode auf diesem Gebiet ist, mit 10 mal mehr beschrifteten Bildern als unser neuer Ansatz eine Punktzahl von 30,8.

Das Ziel der Instanzsegmentierung

Das Ziel der Instanzsegmentierung ist es, für jedes Objekt in einem Bild eine Maske und ein Label bereitzustellen. Das ist komplexer, als nur Objekte mit Begrenzungsrahmen zu identifizieren oder sie unter einem Label zusammenzufassen. Einzelne Objekte und ihre Grenzen genau zu identifizieren, kann schwierig sein, besonders bei variierenden Grössen und Farben, Beleuchtungsänderungen und anderen Komplikationen wie Überdeckungen.

Traditionell verlassen sich die besten Modelle für diese Aufgabe stark auf beschriftete Daten. Das macht es schwierig, diese Modelle anzuwenden, wenn Daten rar sind. Semi-supervised Learning nutzt unbeschriftete Daten, um die Leistung zu verbessern, ohne dass umfassendes Labeling nötig ist. Dieser Ansatz kann die Anforderungen an beschriftete Bilder erheblich erleichtern, was ihn in realen Szenarien praktikabler macht.

Frühere Ansätze zum semi-supervised Learning

Eine Methode namens "Noisy Boundaries" baut auf einem beliebten Modell namens Mask-RCNN auf. Dieser Ansatz nutzt beschriftete Bilder, um Pseudolabels auf unbeschrifteten zu erstellen und macht den Trainingsprozess effektiver. Diese Methode verlässt sich jedoch auf ein festes Lehrer-Modell, das nur mit beschrifteten Bildern trainiert wurde.

Polite Teacher ist ein weiterer Ansatz, der für die semi-supervised Instanzsegmentierung erfolgreich war. Diese Methode verwendet ein Lehrer-Schüler-Modell, bei dem der Lehrer über die Zeit vom Schüler-Modell aktualisiert wird. Wenn die Modelle zu ähnlich sind, lernt der Schüler vielleicht nichts Neues.

Unser neuer Ansatz

Unser Ansatz baut auf diesen früheren Methoden auf, bringt aber auch einige wichtige Innovationen mit sich. Zum Beispiel erstellen wir einen neuen Schritt im Trainingsprozess, der als Burn-In-Phase bezeichnet wird. In dieser Phase lernt das Schüler-Modell mit sowohl beschrifteten Daten als auch von dem Lehrer-Modell generierten Daten, was den Lernprozess verbessert.

Wir verwenden auch ein spezifisches Modell für die Segmentierung, das als Mask2Former bekannt ist. Dieses Modell liefert starke Ergebnisse für verschiedene Segmentierungsaufgaben. Das Lehrer-Modell wird nur mit beschrifteten Daten trainiert, während der Schüler ohne Wissen beginnt und sowohl mit beschrifteten als auch mit pseudobeschrifteten Daten trainiert.

Nach dieser Phase werden die Gewichte des Schüler-Modells auf den Lehrer kopiert, und beide Modelle trainieren weiter zusammen. Der Lehrer wird mit einer Methode aktualisiert, die sicherstellt, dass er einen stetigen und zuverlässigen Informationsfluss vom Schüler-Modell erhält.

Ergebnisse und Vergleiche

Als wir unsere Methode auf dem Cityscapes-Datensatz getestet haben, fanden wir heraus, dass selbst mit nur 10 % der Daten, die beschriftet waren, unsere Technik die Leistung erheblich verbesserte. Die Ergebnisse zeigten einen klaren Vorteil gegenüber anderen Methoden und bestätigten, dass unsere neue Trainingsstrategie effektiv ist.

Für den COCO-Datensatz sahen wir ähnliche Verbesserungen. Zum Beispiel schafften wir es, die Punktzahl mit nur 2 % der beschrifteten Daten von 22,3 auf 38,2 mask-AP zu erhöhen, was einen erheblichen Sprung darstellt. Das zeigt, dass unsere Methode effektiv es ermöglicht, mit sehr wenigen beschrifteten Proben zu lernen und dabei eine hohe Leistung aufrechtzuerhalten.

Verständnis des Trainingsprozesses

Um das Beste aus unserem Ansatz herauszuholen, haben wir mehrere wichtige Entscheidungen in unserem Trainingsprozess getroffen. Ein wichtiger Faktor ist die Verwendung unterschiedlicher Daten-Augmentierungen für die Lehrer- und Schüler-Modelle. Das Lehrer-Modell erhielt weniger intensive Datenänderungen, während der Schüler stärkere Veränderungen erlebte. Das hilft sicherzustellen, dass die Pseudolabels, die vom Lehrer generiert werden, von hoher Qualität sind, von denen das Schüler-Modell dann effektiv lernen kann.

Unser Trainingsprozess betont auch die Bedeutung der Burn-In-Phase. Die Nutzung des Lehrer-Modells von Anfang an ermöglicht es dem Schüler, aus mehr Daten zu lernen und hilft, Overfitting zu vermeiden, das passieren kann, wenn das Modell zu viel aus begrenzten beschrifteten Daten lernt.

Weitere Experimente und Erkenntnisse

Wir führten zusätzliche Tests mit kleineren beschrifteten Trainingssets durch, um zu sehen, wie sich unsere Methode in noch herausfordernderen Szenarien verhält. Die Ergebnisse zeigten, dass unser Ansatz weiterhin traditionelle Methoden übertrifft, selbst wenn nur ein winziger Bruchteil der Daten beschriftet ist.

Neben der Untersuchung der allgemeinen Effektivität unserer Methode schauten wir auch, wie das Backbone-Modell die Leistung beeinflusst. Das richtige Backbone kann die Ergebnisse erheblich beeinflussen, insbesondere in Situationen mit wenigen Labels.

Fazit und Zukunftsperspektiven

Zusammenfassend zeigt unser neuer Ansatz zur semi-supervised Instanzsegmentierung erhebliche Fortschritte gegenüber früheren Methoden. Die Ergebnisse der Cityscapes- und COCO-Datensätze zeigen, dass wir eine bessere Leistung mit weniger beschrifteten Bildern erzielen können, was ein grosser Vorteil für reale Anwendungen ist.

In Zukunft hoffen wir, diesen Ansatz auch auf andere Aufgaben wie Objekterkennung anzuwenden und zu sehen, wie er sich bei noch geringeren Mengen an beschrifteten Daten anpasst. Die Verbesserungen in der Leistung und Effizienz unserer Methode öffnen die Tür für breitere Anwendungen in der Computer Vision, was das Trainieren von Modellen mit begrenzten Ressourcen erleichtert.

Unser Training unserer Modelle hatte jedoch auch Umweltauswirkungen, was eine wichtige Überlegung ist. Durch die Schätzung des CO2-Fussabdrucks unseres Trainingsprozesses wollen wir die Nachhaltigkeit unserer Methoden verstehen und anstreben, negative Auswirkungen zu minimieren.

Insgesamt stellt diese Innovation in der Instanzsegmentierung einen bedeutenden Fortschritt dar und erleichtert es fortschrittlichen Modellen, effektiv zu arbeiten, selbst wenn beschriftete Daten rar sind. Die Ergebnisse sind vielversprechend, und es gibt noch viel Raum für Wachstum und Erkundung in diesem aufregenden Feld.

Originalquelle

Titel: Guided Distillation for Semi-Supervised Instance Segmentation

Zusammenfassung: Although instance segmentation methods have improved considerably, the dominant paradigm is to rely on fully-annotated training images, which are tedious to obtain. To alleviate this reliance, and boost results, semi-supervised approaches leverage unlabeled data as an additional training signal that limits overfitting to the labeled samples. In this context, we present novel design choices to significantly improve teacher-student distillation models. In particular, we (i) improve the distillation approach by introducing a novel "guided burn-in" stage, and (ii) evaluate different instance segmentation architectures, as well as backbone networks and pre-training strategies. Contrary to previous work which uses only supervised data for the burn-in period of the student model, we also use guidance of the teacher model to exploit unlabeled data in the burn-in period. Our improved distillation approach leads to substantial improvements over previous state-of-the-art results. For example, on the Cityscapes dataset we improve mask-AP from 23.7 to 33.9 when using labels for 10\% of images, and on the COCO dataset we improve mask-AP from 18.3 to 34.1 when using labels for only 1\% of the training data.

Autoren: Tariq Berrada, Camille Couprie, Karteek Alahari, Jakob Verbeek

Letzte Aktualisierung: 2023-12-14 00:00:00

Sprache: English

Quell-URL: https://arxiv.org/abs/2308.02668

Quell-PDF: https://arxiv.org/pdf/2308.02668

Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/

Änderungen: Diese Zusammenfassung wurde mit Unterstützung von AI erstellt und kann Ungenauigkeiten enthalten. Genaue Informationen entnehmen Sie bitte den hier verlinkten Originaldokumenten.

Vielen Dank an arxiv für die Nutzung seiner Open-Access-Interoperabilität.

Mehr von den Autoren

Ähnliche Artikel