Was bedeutet "Netzhauterkrankungen"?
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Netzhauterkrankungen betreffen die Netzhaut, die lichtempfindliche Schicht ganz hinten im Auge. Wenn man das nicht behandelt, kann es zu Sehverlust oder sogar Blindheit kommen. Einige häufige Netzhauterkrankungen sind:
Diabetische Retinopathie: Diese Krankheit tritt bei Diabetikern auf und kann die Blutgefäße in der Netzhaut schädigen. Das führt oft zu Sehstörungen.
Altersbedingte Makuladegeneration (AMD): AMD betrifft ältere Leute und sorgt für den Verlust des zentralen Sehens. Dabei verschlechtert sich die Makula, der Teil der Netzhaut, der für scharfes Sehen zuständig ist.
Symptome von Netzhauterkrankungen
Menschen mit Netzhauterkrankungen können Symptome wie haben:
- Verschwommenes Sehen
- Dunkle oder leere Bereiche im Sichtfeld
- Schwierigkeiten beim Sehen in der Nacht
- Plötzliche Veränderungen des Sehens
Diagnose und Behandlung
Ärzte können Netzhauterkrankungen durch Augenuntersuchungen und bildgebende Tests diagnostizieren. Die Behandlungen können Medikamente, Lasertherapie oder Chirurgie beinhalten, je nach spezifischer Krankheit und deren Schweregrad.
Forschung und Fortschritte
Wissenschaftler untersuchen verschiedene Wege, um die Diagnose und Behandlung von Netzhauterkrankungen zu verbessern. Zum Beispiel wird aktuell geforscht, bestimmte Moleküle im Auge, bekannt als Mikro-RNAs, als mögliche Marker für diese Krankheiten zu nutzen. Diese Marker können helfen, zu verstehen, wie sich die Krankheiten entwickeln und neue Behandlungen zu entwickeln.
Bessere Methoden zur Sammlung und Analyse dieser Moleküle könnten in Zukunft zu einer besseren Erkennung und Überwachung von Netzhauterkrankungen führen.