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Was bedeutet "Gemeinsame Hülle"?

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Die gemeinsame Hüllenphase passiert in Doppelsternsystemen, wenn ein Stern sich ausdehnt und seinen Begleiter verschluckt. Das passiert bei Sternpaaren, die eng beieinander im Weltraum sind. Wenn ein Stern seinen Treibstoff aufbraucht, kann er anschwellen und eine Gasschicht um beide Sterne bilden.

In dieser Phase teilen sich die zwei Sterne die gleiche Gashülle. Das kann zu Veränderungen ihrer Umlaufbahnen führen und dazu, dass die Sterne Masse verlieren. Während sie miteinander interagieren, können sie Materialien austauschen, was ihr Wachstum und ihre Entwicklung beeinflussen kann.

Nach einer Weile können die äußeren Schichten des größeren Sterns abgestoßen werden, während ein dichterer Kern zurückbleibt. Was im Doppelsternsystem übrig bleibt, kann variieren, je nach Eigenschaften der beteiligten Sterne. In manchen Fällen kann einer der Sterne ein Weißer Zwerg werden, ein kompakter und heißer Überrest eines Sterns, der seinen nuklearen Brennstoff aufgebraucht hat.

Die gemeinsame Hüllenphase ist ein wichtiger Teil davon, wie sich manche Sterne entwickeln, besonders wenn's darum geht, einzigartige Systeme mit unterschiedlichen Eigenschaften zu schaffen. Dieses Verständnis hilft Astronomen, mehr über die Lebenszyklen von Sternen und das Verhalten von Doppelsternsystemen zu lernen.

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